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Enerige & Management > Wärme - Wärmeversorgung für 90.000 Berliner Haushalte lahmgelegt
Quelle: Fotolia / sasel77
WÄRME:
Wärmeversorgung für 90.000 Berliner Haushalte lahmgelegt
In der Nacht zum 10. Januar musste das Heizkraftwerk Berlin-Klingenberg nach einem Stromausfall heruntergefahren werden. Bis 3 Uhr morgens waren 90.000 Haushalte ohne Fernwärme.
 
Wegen einer technischen Störung in einem Umspannwerk in Berlin-Friedrichshain sind dort sowie in angrenzenden Bezirken für wenige Minuten Zehntausende Haushalte ohne Strom gewesen. Die Störung auf der Hochspannungsebene am Sonntagnachmittag sei nach drei Minuten behoben gewesen, teilte eine Sprecherin des Berliner Netzbetreibers Stromnetz Berlin mit. Vier Krankenhäuser hatten allerdings länger mit Schwierigkeiten zu kämpfen.

Schwere Auswirkungen hatte der kurze Stromausfall im Heizkraftwerk Klingenberg im Ortsteil Rummelsburg. Es musste komplett heruntergefahren werden, wie der Betreiber Vattenfall mitteilte. Dadurch waren 90.000 Haushalte bis gegen 3.00 Uhr morgens ohne Heizung und Warmwasser.

Warnung per App und Funkmedien

Über die Katastrophenwarnapp „Nina“ sowie Hörfunk und Fernsehen hatte das zuständige Bezirksamt Berlin-Lichtenberg die Bevölkerung informiert und zugleich gebeten, nicht mit Störmeldungen die Telefonleitungen des Anbieters zu überlasten. Der Katastrophen- und Zivilschutzbeauftragte des Bezirks Lichtenberg, Philipp Cachée, konnte am frühen Morgen Entwarnung geben.

Bei Außentemperaturen von 3 Grad Celsius rieten Bezirksamt und Feuerwehr, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Keinesfalls sollte mit Backöfen, offenem Feuer oder Grills geheizt werden. Die Menschen sollten sich mit Kleidung und Decken warm halten und auch ihren älteren Nachbarn helfen.

Der kurze Stromausfall hatte an einigen Bahnhöfen zu Ausfällen der Beleuchtung in einigen Supermärkten und Geschäften geführt. Kundinnen und Kunden wurden gebeten, die Läden zu verlassen. Diese Störung war in weniger als einer Stunde behoben. Der Bahnverkehr selbst war nicht betroffen, da er über ein separates Stromnetz versorgt wird.
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
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Montag, 10.01.2022, 11:54 Uhr

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