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Enerige & Management > Gasnetz - VNG wirbt weitere 150 Mio. Euro ein
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GASNETZ:
VNG wirbt weitere 150 Mio. Euro ein
Die Leipziger Verbundnetz Gas (VNG) hat ihre Finanzkraft durch einen Schuldschein gestärkt. Ein Gesamtbetrag von 150 Mio. Euro konnte am Kapitalmarkt mit 25 Investoren erreicht werden.
 
Die Kapitalsuche der Verbundnetz Gas (VNG) führte zu einer so hohen Nachfrage, dass das ursprüngliche Emissionsvolumen von 100 Mio. Euro überzeichnet wurde. Daher stockte die VNG um weitere 50 Mio. Euro auf. Das Darlehen wurde über mehrere Tranchen mit Laufzeiten von fünf und sieben Jahren eingesammelt.

Begleitet wurde die Emission von der Helaba (Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale) und der SEB AB Frankfurt Branch als Arrangeure. Mit der Schuldscheinemission wählt das Unternehmen ein bewährtes langfristiges Finanzierungsinstrument. Der Markt hierfür hat in den vergangenen Jahren an Dynamik, Internationalität und Aufnahmefähigkeit durch eine breite Investorenbasis gewonnen.

Investitionen in die Energiewende

Bodo Rodestock, Mitglied des Vorstands der VNG AG, zeigt sich über die erfolgreiche Schuldscheinemission sehr erfreut: "Wir sehen VNG als Partner und Gestalter der Energiewende. Und mit Blick auf Ostdeutschland zugleich als 'Kümmerer' für eine resiliente Gasinfrastrukturbereitstellung." Die erfolgreiche Platzierung des neuen Schuldscheins bei gleichzeitig deutlicher Überzeichnung sei ein großer Vertrauensbeweis und die Bestätigung, dass der Kapitalmarkt vom VNG-Geschäftsmodell und der unternehmerischen Transformation hin zu erneuerbaren Gasen überzeugt sei.

Mit dem neuen Kapital würden bereits getätigte Investitionen maßgeblich in den Bereichen Infrastruktur und Biogas abgesichert und damit die Umsetzung der Strategie weiter vorangetrieben. "Unseren zukünftigen Weg beschreiben wir in der Strategie 'VNG 2030+'", sagte Rodestock. Sie weise die Richtung hin zu einem grünen, digitalen Unternehmensverbund mit der Kernkompetenz Gas – mit Wurzeln im Osten Deutschlands. "Dabei haben wir auch immer einen Blick auf den anstehenden Strukturwandel, die Daseinsvorsorge und auch auf das Gemeinwohl in unserer Region", bekräftigte Rodestock.
 

Susanne Harmsen
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