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STADTWERKE:
VKU fordert Zukunftssicherheitskomponente
Gestärkt durch 14 neue Mitglieder fordert der Stadtwerkeverband VKU noch einmal eine Stabilisierung der Kraft-Wärme-Kopplung als Bindeglied zwischen Klimaschutz und Versorgungssicherheit.
 
Als Zeichen für seine steigende Bedeutung als Spitzenorganisation der kommunalen Wirtschaft bewertet der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) laut Mitteilung vom 17. März die jüngste Aufnahme von 14 Unternehmen aus der Energieversorgung und der Abfallwirtschaft. Der Verband sei damit leicht auf nunmehr 1 433 Mitglieder gewachsen.

Neu dazugekommen sind unter anderem die Thüringer Energie AG und die EAM GmbH, zwei im vergangenen Jahr rekommunalisierte ehemalige Eon-Regionalversorger aus Erfurt und Kassel. Zu den Neumitgliedern zählen aber auch kleinere Versorger wie die Gemeindewerke Wedemark GmbH, die Stadtwerke Gelnhausen und die Ohra Energie GmbH.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, verlangt der VKU mit Nachdruck die zügige Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG). „Die Stadtwerke in Deutschland wollen sich weiterhin in der KWK engagieren, brauchen hierfür aber die passenden energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, erklärte Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.

Für die kommunalen Kraftwerksbetreiber seien derzeit weder ein wirtschaftlicher Betrieb noch Neuinvestitionen in klimafreundliche und effiziente KWK-Anlagen möglich, so Reck. Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage sei nur durch die zügige Reform des KWKG möglich. Der Verband fordert dafür konkret, auch eine „Zukunftssicherungskomponente“ einzuführen, um Bestandsanlagen am Netz zu halten.
 

Peter Focht
Redakteur
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Dienstag, 17.03.2015, 17:25 Uhr

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