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Enerige & Management > Statistik - VEA sieht deutlichen Strompreisanstieg
Bild: Voltaris
STATISTIK:
VEA sieht deutlichen Strompreisanstieg
In seinem aktuellen Strompreisvergleich hat der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) einen durchschnittlichen Strompreisanstieg von 11,9 % ermittelt.
 
Kostensteigerungen bei den Netzentgelten und der EEG-Umlage und insbesondere ein Anstieg der Großhandelspreise von 30 % hat die deutschen Strompreise innerhalb eines Jahres um durchschnittlich 11,9 % steigen lassen. Das teilte der VEA mit, der in 50 Netzgebieten die Strompreisentwicklung untersucht hat.

In keinem der Gebiete habe es eine Senkung der Strompreise gegeben, so der VEA. Der gesamtdeutsche Durchschnittspreis liege nun bei 15,09 Ct/kWh. Den geringsten Preisanstieg habe es im Netzgebiet der ED Netze in Rheinfelden gegeben, wo die Preise um 7 % angestiegen seien, auch in Karlsruhe (+ 7,4 %) und im Westnetz in Wesel (+8,3 %) seien die Preisaufschläge noch moderat ausgefallen. Die Main-Donau Netzgesellschaft in Nürnberg habe mit einem Aufschlag von 17,9 % den höchsten Preisanstieg vollzogen, gefolgt von SWB Netze in Bielefeld mit +17,4 % und dem Bayernwerk mit +17,3 %.

Insgesamt nähern sich die Preise zwischen Ost- und West weiter an, die prozentuale Differenz zwischen neuen und alten Bundesländern hat sich laut VEA um 0,2 % auf 8,8 % verringert. In den neuen Bundesländern liegt das durchschnittliche Preisniveau bei 16,13 Ct/kWh. Damit bleibt Strom im Osten weiterhin deutlich teuerer als im Westen. Durchschnittlich 14,83 Ct/kWh zahlen Energieabnehmer in den alten Bundesländern durchschnittlich für den Strom.
 

Kai Eckert
Redakteur
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Dienstag, 04.07.2017, 12:02 Uhr

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