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Energie & Management > Stromnetz - Umspannwerk Schwandorf soll fit für die Energiewende werden
Die neue MSCDN-Anlage in Schwandorf. Quelle: Tennet
Stromnetz

Umspannwerk Schwandorf soll fit für die Energiewende werden

Das Umspannwerk Schwandorf (Bayern) als Versorgungszentrum der Oberpfalz wird derzeit im laufenden Betrieb modernisiert.
Insgesamt investiert Tennet in das Umspannwerk Schwandorf rund 68 Mio. Euro, teilte der Übertragungsnetzbetreiber mit. Ein wichtiger Schritt bei der Modernisierung des Umspannwerks sei der Einbau einer MSCDN-Anlage der Maschinenfabrik Reinhausen (MR) für 2,5 Mio. Euro.

Mit diesem innovativen Kraftwerksgenerator kann die Schaltanlage künftig zusätzlich neue Aufgaben im Bereich der Blindleistung übernehmen. Die wurde bisher von den Generatoren der fossilen Kraftwerke bereitgestellt. Mit dem Ausstieg aus Kernkraft und Kohle geht ihre Zahl aber immer weiter zurück.

Durch die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien unterliegt die Spannung im Stromnetz auch stärkeren Schwankungen, die von den Übertragungsnetzbetreibern aufgefangen werden müssen. Die MSCDN-Anlage soll jetzt einen Beitrag zur Bewältigung dieser Probleme und zur Netzstabilisierung leisten.

Tim Meyerjürgens, Geschäftsführer von Tennet Deutschland, und Wilfried Breuer, Geschäftsführer der Regensburger Maschinenfabrik Reinhausen, haben die neue MSCDN-Anlage in diesen Tagen symbolisch in Betrieb genommen. Meyerjürgens erklärte dabei: „Jeder Meilenstein und jede Teilinbetriebnahme hilft uns, die ambitionierten klimapolitischen Ziele des Freistaats zu erreichen, mehr Erneuerbare ins Netz zu integrieren sowie die Versorgungssicherheit bezahlbar, sicher und nachhaltig zu gestalten.“ Bei der Umsetzung der Energiewende sei man auch auf innovative Entwicklungen und die Produktion hochkomplexer Technikkomponenten angewiesen.

MR-Geschäftsführer Wilfried Breuer verwies darauf, dass sein Unternehmen auch bei den Erdkabelprojekten Südlink und Südostlink sowie vielen weiteren Großprojekten im deutschen Übertragungsnetz vertreten ist.

Tennet investiert nach eigenen Angaben bis 2030 mindestens 60 Mrd. Euro in die Energiewende. Allein in Bayern werden jährlich 500 Mio. bis 1,5 Mrd. Euro in den Netzausbau gesteckt. Neben zehn Netzausbauprojekten im Freistaat erneuert und optimiert der Übertragungsnetzbetreiber neben der Anlage in Schwandorf auch zahlreiche andere Umspannwerke.

Montag, 10.10.2022, 11:04 Uhr
Gnter Drewnitzky
Energie & Management > Stromnetz - Umspannwerk Schwandorf soll fit für die Energiewende werden
Die neue MSCDN-Anlage in Schwandorf. Quelle: Tennet
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Umspannwerk Schwandorf soll fit für die Energiewende werden
Das Umspannwerk Schwandorf (Bayern) als Versorgungszentrum der Oberpfalz wird derzeit im laufenden Betrieb modernisiert.
Insgesamt investiert Tennet in das Umspannwerk Schwandorf rund 68 Mio. Euro, teilte der Übertragungsnetzbetreiber mit. Ein wichtiger Schritt bei der Modernisierung des Umspannwerks sei der Einbau einer MSCDN-Anlage der Maschinenfabrik Reinhausen (MR) für 2,5 Mio. Euro.

Mit diesem innovativen Kraftwerksgenerator kann die Schaltanlage künftig zusätzlich neue Aufgaben im Bereich der Blindleistung übernehmen. Die wurde bisher von den Generatoren der fossilen Kraftwerke bereitgestellt. Mit dem Ausstieg aus Kernkraft und Kohle geht ihre Zahl aber immer weiter zurück.

Durch die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien unterliegt die Spannung im Stromnetz auch stärkeren Schwankungen, die von den Übertragungsnetzbetreibern aufgefangen werden müssen. Die MSCDN-Anlage soll jetzt einen Beitrag zur Bewältigung dieser Probleme und zur Netzstabilisierung leisten.

Tim Meyerjürgens, Geschäftsführer von Tennet Deutschland, und Wilfried Breuer, Geschäftsführer der Regensburger Maschinenfabrik Reinhausen, haben die neue MSCDN-Anlage in diesen Tagen symbolisch in Betrieb genommen. Meyerjürgens erklärte dabei: „Jeder Meilenstein und jede Teilinbetriebnahme hilft uns, die ambitionierten klimapolitischen Ziele des Freistaats zu erreichen, mehr Erneuerbare ins Netz zu integrieren sowie die Versorgungssicherheit bezahlbar, sicher und nachhaltig zu gestalten.“ Bei der Umsetzung der Energiewende sei man auch auf innovative Entwicklungen und die Produktion hochkomplexer Technikkomponenten angewiesen.

MR-Geschäftsführer Wilfried Breuer verwies darauf, dass sein Unternehmen auch bei den Erdkabelprojekten Südlink und Südostlink sowie vielen weiteren Großprojekten im deutschen Übertragungsnetz vertreten ist.

Tennet investiert nach eigenen Angaben bis 2030 mindestens 60 Mrd. Euro in die Energiewende. Allein in Bayern werden jährlich 500 Mio. bis 1,5 Mrd. Euro in den Netzausbau gesteckt. Neben zehn Netzausbauprojekten im Freistaat erneuert und optimiert der Übertragungsnetzbetreiber neben der Anlage in Schwandorf auch zahlreiche andere Umspannwerke.

Montag, 10.10.2022, 11:04 Uhr
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