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Enerige & Management > KWK - Trijekt-Motorsteuerung auch "Wasserstoff-Ready"
Quelle: Shutterstock / Black Magic
KWK:
Trijekt-Motorsteuerung auch "Wasserstoff-Ready"
Trijekt, deutscher Hersteller von Motorsteuergeräten, hat neue Funktionen seiner Motorsteuerung für gasbetriebene Industriemotoren vorgestellt.
 
Das Steuergerät ist laut Hersteller Trijekt mit Sitz in Wenden-Hünsborn (Nordrhein-Westfalen) eine konsequente "Wasserstoff-Ready"-Entwicklung und deckt alle Steuerfunktionen für Motoren mit bis zu acht Zylindern ab. Betreiber können damit geeignete Motoren mit unterschiedlichen Gaskraftstoffen, inklusive Wasserstoff, nach Belieben betreiben, teilte Trijekt dazu mit. Die Motorensteuerung könne auch mit vorgelagerten Leitsystemen gekoppelt werden. Sie eignet sich für den Einsatz bei Neumotoren als auch für die Nachrüstung von im Einsatz befindlichen Gasmotoren. Die Vorteile der Nachrüstung seien die integrierte Steuerung anstatt diverser Einzelsteuerungen.

"Die Leistung, Effizienz und Nachhaltigkeit werden wie bei allen Verbrennermotoren hauptsächlich durch eine möglichst intelligente Steuerung erreicht", sagt Entwicklungsleiter Tobias Rulle. "Genau an diesem Punkt haben wir mit unserer Motorsteuerung angesetzt und bieten den Motorenherstellern und Motorbetreibern eine Lösung, wie es sie in diesem Funktionsumfang im industriellen Umfeld bisher nicht gab".

Die "trijekt gas"-Motorsteuerung regelt nach Auskunft des Herstellers die Gasversorgung von Motoren lambdageregelt, sowohl mit Gasmischern als auch mit Einblas- beziehungsweise Einspritzventilen, wie sie insbesondere bei Wasserstoffmotoren üblich sind. "Die Gasversorgung steuert die Einheit sequenziell, das heißt individuell abgestimmt an den einzelnen Zylinder", erklärt Trijekt.

Neben den dadurch optimalen Einspritz- und Zündzeiten am jeweiligen Zylinder, sei die Funktion vornehmlich beim Betrieb von Wasserstoffmotoren wichtig, um das typische Frühzünden (Klopfen) zu vermeiden. Eine weitere wichtige Funktion für den industriellen Betrieb sei die Erkennung von Verbrennungsaussetzern. Das Steuergerät greife daher bei Aussetzern automatisch ein, verändere etwa die Energie der Zündspule am jeweiligen Zylinder und melde bei anhaltenden Zündstörungen einen Alarm.

Das System beinhaltet verschiedene einstellbare Parameter und Regelungsarten, darunter für Drehmoment-, Last-, Leistungs- oder Drehzahlregelungen, wie sie beispielsweise für den Generatorantrieb in Blockheizkraftwerken benötigt werden. Die Programmiermöglichkeiten der Parameter lassen nahezu jede industrietypische Regelung und Steuerung der Motoren zu.
 

Heidi Roider
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