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Enerige & Management > Stadtwerke - SWTE Netz rüstet sich für Smart City und IoT
Quelle: E&M / Jonas Rosenberger
STADTWERKE:
SWTE Netz rüstet sich für Smart City und IoT
Die Stadtwerke Tecklenburger Land (SWTE) unterstützen ab sofort mit einer eigenen Abteilung der Netzgesellschaft die Weiterentwicklung von Digitalisierung und Kommunikationsnetzen.
 
Eine neue Abteilung der Netzgesellschaft treibt Zukunftsthemen wie Smart City im Gebiet der Stadtwerke Tecklenburger Land (SWTE) voran. Basis dafür sind schnelles Internet und eine gut ausgebaute Telekommunikation für die sieben Kommunen im Versorgungsgebiet der SWTE-Netzgesellschaft. „Für Energieversorger haben Zukunftsthemen an Bedeutung gewonnen“, sagt Tobias Koch, Geschäftsführer der SWTE Netz. „Wir möchten auf den Gebieten Kommunikation und Digitalisierung echte Mehrwerte in unserem Versorgungsgebiet schaffen“, kündigte Koch an.

Die neue Abteilung mit dem Titel IoT und Kommunikationsnetzservice verantwortet Richard Domin. Die Buchstaben IoT stehen für das Internet der Dinge, also intelligent verknüpfte Technologien, zum Beispiel im Bereich Smart City. Bereits vor zwei Jahren hatte die SWTE Netz ein LoRaWAN-Netz aufgebaut, ein spezielles Funknetz für smarte Anwendungen in der Daseinsvorsorge.
 
Richard Domin verantwortet die Abteilung IoT und
Kommunikationsnetzservice unter dem Dach der SWTE Netz
Quelle: SWTE Netz

Es kommt zum Beispiel im Energiedatenmanagement von kommunalen Liegenschaften zum Einsatz. Geplant ist auch eine Anwendung zur Messung von Wasserständen in den regionalen Fließgewässern. Erst vor wenigen Tagen haben die Stadtwerke Tecklenburger Land eine Kooperationsvereinbarung mit der Kommunalen ADV-Anwendergemeinschaft West geschlossen, um das Thema Smart City gemeinsam voranzutreiben.

Vielfältige Technologien nutzen

Das LoRaWAN-Netz genüge aber nicht, so der Versorger, um die Herausforderungen für eine Smart City und Digitalisierung zu meistern. „Meine Aufgabe ist es, den Telekommunikationsbereich unter dem Dach der Stadtwerke Tecklenburger Land aufzubauen“, sagte Domin. Neben Funktechnologien wie LoRaWAN, NB-IoT und 450 MHz gehe es für die Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen um den regionalen Breitbandausbau. Auf diesem Gebiet gebe es neue Möglichkeiten, auch für kleinere Stadtwerke und Kommunen, die Wertschöpfung in der Region zu belassen, meinte Domin.

„Es geht um Nachhaltigkeit, um die Wertschöpfung vor Ort und darum, Gewinne in der Region zu belassen“, betonte Koch. Dabei schaue sich die SWTE Netz gezielt Versorgungslücken in den sieben Stadtwerke-Kommunen an. Dazu gehören Hopsten, Hörstel, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln. Strategischen Partner der Gesellschaft sind die Westenergie und Stadtwerke Osnabrück. „Wir müssen Versorgungslücken schließen, um Technologien weiterentwickeln zu können, zum Beispiel 5G, aber auch LTE“, erklärte Domin mit Blick auf die flächendeckende Mobilfunkversorgung.
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
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Mittwoch, 29.12.2021, 13:08 Uhr

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