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Enerige & Management > Unternehmen - Stuttgart greift nach Netzen
Bild: Peter Holz
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Stuttgart greift nach Netzen
Im Ausschreibungsverfahren um die neue Konzession für die Stuttgarter Strom- und Gasnetze hat sich der zuständige Unterausschuss für ein Kooperationsmodell mit der EnBW ausgesprochen. Dabei sollen die Stuttgarter Stadtwerke federführend sein.
 
Der Unterausschuss Konzessionsvergabe und die Verwaltung setzen bei der Vergabe der Konzessionen für das Strom- und Gasversorgungsnetz in Stuttgart auf ein Kooperationsmodell. In seiner Sitzung am 21. Februar hat sich der Unterausschuss mit großer Mehrheit für den Vorschlag ausgesprochen, die Konzessionen für das Strom- und das Gasnetz auf 20 Jahre an neu zu gründende Kooperationsunternehmen jeweils aus Stadtwerke Stuttgart GmbH, einer Tochter der Stadt Stuttgart, und der Netze BW GmbH, vormals EnBW Regional AG, zu vergeben. Nach Auswertung der im Dezember 2013 eingereichten Angebote sei dies die beste Lösung, heißt es aus Stuttgart. Dabei ist vorgesehen, sowohl für das Strom- als auch das Gasnetz jeweils eine Netzeigentums- und eine Betreibergesellschaft zu schaffen. Die Stadt Stuttgart soll bei der Eigentumsgesellschaft 74,9 % der Anteile halten, in der Netzbetreibergesellschaft soll Stuttgart in der Aufbauphase bis Ende 2018 mit 24,9 % beteiligt werden. Ab dem 1. Januar 2019 würde dann durch Verschmelzung der beiden Gesellschaften eine sogenannte "Große Netzgesellschaft" entstehen, bei der die Landeshauptstadt 74,9 % der Anteile halten würde. "Wir sind froh, dass das Vergabeverfahren inhaltlich abgeschlossen ist und der Gemeinderat auf dieser Grundlage die Konzessionsentscheidung treffen kann“, sagte Dr. Michael Maxelon, Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart GmbH: "Wir hatten ein sehr gutes, leistungsfähiges Angebot abgegeben und hätten gerne die Konzession alleine übernommen. Trotzdem sind wir auch mit dem Kooperationsmodell zufrieden und wollen es so bald wie möglich mit Leben füllen. Wir streben dabei von Anfang an eine Kooperation auf Augenhöhe an.“
Der Verwaltungsausschuss wird am 12. März über die Konzessionsvergaben beraten, bevor der Gemeinderat dann am 13. März im eigenen Ermessen die Entscheidung trifft.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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Montag, 24.02.2014, 14:54 Uhr

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