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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Steuervorteil für Elektro-Dienstwagen
Bild: Jonas Rosenberger / E&M
ELEKTROFAHRZEUGE:
Steuervorteil für Elektro-Dienstwagen
Die Nachfrage nach Elektroautos ist gering, weitere steuerliche Anreize sollen mehr davon auf die Straße bringen.
 
Die Bundesregierung will Elektroautos, die als Dienstwagen eingesetzt sind, bei der privaten Nutzung steuerlich begünstigen. Der nach dem Kaufpreis bemessene Betrag, den Fahrer von Dienstwagen als geldwerten Vorteil versteuern müssen, wenn sie den Wagen privat nutzen, soll halbiert werden, wenn ein Elektroauto oder ein Hybridfahrzeug zum Einsatz kommt.

Das sieht ein Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums vor, den das Bundeskabinett verabschiedet hat. Der Bundesrat muss noch zustimmen. Die steuerliche Entlastung von Dienstwagennutzern soll laut Medienberichten ab 2019 gelten und dazu führen, dass mehr Elektroautos zum Einsatz kommen.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lobt das Vorhaben. Mit der steuerlichen Förderung setze die Bundesregierung einen wichtigen Impuls zum Ausbau der Elektromobilität in Deutschland, so der Verband. Die Förderung sei ein wichtiger Baustein, um Elektroautos finanziell attraktiver zu machen.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) forderte, Hybridfahrzeuge von der Förderung auszunehmen, weil diese oftmals zu schnell auf Verbrenner umschalteten, was die Umwelt belaste.

Im ersten Halbjahr 2018 wurden insgesamt 17 000 batterieelektrische Autos und etwa 16 700 Plug-in-Hybride neu zugelassen. Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) wurden von Januar bis Ende Juli zudem etwa 70 000 Anträge auf Förderung von elektrischen und teilelektrischen Fahrzeugen gestellt; davon 41 531 für Batterieelektroautos, 28 791 für Plug-in-Hybride und 17 für Brennstoffzellenfahrzeuge.
 

Peter Focht
Redakteur
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Donnerstag, 02.08.2018, 14:54 Uhr

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