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Quelle: Fotolia / Aurielaki
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Steinkohlefolgestiftung wählt Laschet zum Vorsitzenden
Das Kuratorium der RAG-Stiftung hat auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) den ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) zum neuen Vorsitzenden gewählt.
 
Die RAG-Stiftung kümmert sich um die Finanzierung der sogenannten Ewigkeitslasten, die nach dem Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlebergbau anfallen. Auf der 43. Sitzung des Kuratoriums wurde der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU) zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Ebenfalls auf Vorschlag des Bundes wurden zwei neue Mitglieder des Kuratoriums benannt: Reiner Priggen, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien (LEE) NRW und Andreas Reichel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Steag. Sie folgen auf Jürgen Großmann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der RWE, sowie den früheren Eon-Ruhrgas-Vorstandsvorsitzenden Burckhard Bergmann, deren Amtszeit im Kuratorium endete.

Die RAG-Stiftung war am 26. Juni 2007 als eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet worden, um die Abwicklung des subventionierten deutschen Steinkohlebergbaus zu bewältigen und die Finanzierung der Ewigkeitslasten aus dem deutschen Steinkohlenbergbau sicherzustellen. Ende 2018 wurden die letzten beiden verbliebenen Steinkohlebergwerke in Deutschland geschlossen.

Dem Kuratorium gehören fünf sogenannte „geborene“ Mitglieder qua Amt an. Dies sind die Ministerpräsidenten der Länder Nordrhein-Westfalen und des Saarlandes sowie die Bundesminister der Finanzen und für Wirtschaft sowie der/die Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Hinzu kommen acht weitere Mitglieder, die für jeweils bis zu fünf Jahre bestellt werden. Der Vorsitzende des Kuratoriums wird aus dem Kreis der Mitglieder gewählt.
 
Armin Laschet (CDU)
Quelle: E&M
 

Susanne Harmsen
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