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Steag hält an Saar-Kraftwerken fest
Konventionelle Kraftwerke sind nach Ansicht von Steag-Chef Joachim Rumstadt weiterhin "unverzichtbar".
 
Um die Stromversorgung und die Netzstabilität auch künftig zu sichern, will die Essener Steag ihre Kohlekraftwerke im Saarland weiter betreiben. Mit den Blöcken Bexbach, Weiher und Fenne verdiene das Unternehmen "zwar noch Geld, aber nicht mehr genug, um die Werke weiter zu ertüchtigen und erst recht nicht, um Neuinvestitionen in Großkraftwerke zu tätigen", sagte Rumstadt der Saarbrücker Zeitung (Online-Ausgabe 21. Februar). Die Schließung der Kraftwerke sei aktuell jedoch kein Thema. Trotz der zunehmenden Erzeugung aus erneuerbaren Energien seien konventionelle Kraftwerke unverzichtbar.

Zuletzt sei die Energiewirtschaft vor allem durch den Umweltschutz und die CO2-Emissionen geprägt worden, nun erhalte die Versorgungssicherheit wieder einen höheren Stellenwert, schreibt die Saarbrücker Zeitung. Dies müsse sich jedoch aber auch im Strompreis niederschlagen. Rumstadt begrüße es, dass sich die Landesregierungen im Saarland und in Nordrhein-Westfalen dazu bekennen, mit der Kohleverstromung die Versorgung abzusichern. „Die Kraftwerke an der Saar haben eine stützende Funktion, um das Stromnetz im Südwesten stabil zu halten,“ so der Steag-Chef.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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Montag, 23.02.2015, 12:06 Uhr

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