Wuppertals Stadtwerke decken sich mit Statkraft-Energie ein. Quelle: WSW / Frank Gleitsmann
Mit Statkraft und Wuppertaler Stadtwerken haben sich ein Erzeuger und ein Lieferant von Ökostrom auf einen langfristigen Abnahmevertrag geeinigt. Profitieren sollen weitere Unternehmen.
Die Gesamtmenge von 18,2 Millionen kWh Ökostrom jährlich ist Gegenstand eines Vertrags von Statkraft und den Wuppertaler Stadtwerken (WSW). Der norwegische Staatskonzern verkauft ihn bilanziell an die WSW-Tochter Energie & Wasser AG.
Der Kontrakt über die langfristige Stromabnahme (Power Purchase Agreement – PPA) hat zunächst eine Laufzeit von drei Jahren, heißt es in einer Mitteilung der Statkraft Germany GmbH. Die Lieferung erfolge seit Jahresbeginn 2026 und ende mit Ablauf des Jahres 2028.
Der Strom stammt aus Sonnenenergie. Zwei Solarparks von Statkraft in Bayern fangen sie ein. Die Höflas 1 und 2 genannten Anlagen verfügen über eine Gesamtkapazität von 17,4 MW und sind seit 2024 in Betrieb. Über diesen wacht die Ökorenta Gruppe als weiteres beteiligtes Unternehmen.
Der Versorger aus dem Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen benötigt diese Mengen an Ökoenergie für seine Industriekunden, in der Mitteilung genannt ist zum Beispiel die Bayer AG. Mit dem Vermeiden von Treibhausgasen einher gehe die Planungssicherheit für alle Beteiligten durch die festgelegte Preisstruktur. Außerdem erfolge der Betrieb der Solarkraftwerke marktbasiert unter Ausschluss einer Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Statkraft gilt mit seinen 7.000 Beschäftigten als einer der international führenden Produzenten von Strom aus Wasserkraft und bezeichnet sich selbst als Europas größten Erzeuger von erneuerbarer Energie. Die WSW Energie & Wasser AG ist Teil der WSW-Unternehmensgruppe und kommt auf etwa 3.000 Mitarbeitende.
Dienstag, 3.03.2026, 14:34 Uhr
Volker Stephan
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