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Enerige & Management > Telekommunikation - Standrohre via Sigfox im Blick behalten
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TELEKOMMUNIKATION:
Standrohre via Sigfox im Blick behalten
Mithilfe des schmalbandigen Sigfox-Funknetzes behält der Freiburger Netzbetreiber "bnNETZE" seine verliehenen Standrohre für die Wasserentnahme im Blick.
 
Der Gas-, Strom und Wassernetzbetreiber BN Netze versorgt als Tochter der Badenova in der Region Freiburg im Breisgau rund 568.000 Menschen mit Trinkwasser. Für den Bedarf an großen Mengen von Trinkwasser verleiht BN Netze zudem Standrohre, die vor allem auf Baustellen, Großveranstaltungen, in der Landwirtschaft oder auch zum Befüllen privater Swimmingpools zum Einsatz kommen.

Die Standrohre werden an Hydranten angeschlossen und sind mit einem geeichten Zähler versehen. Zur Überwachung und Nachverfolgung von 240 Standrohren setzen BN Netze und der Abrechnungsdienstleister "E-MAKS" künftig auf die Tracking-Lösung H2N von Sigfox.

Die passiven Ortungssensoren werden diebstahlsicher an den Standrohren befestigt und senden in regelmäßigen Abständen Standortdaten über das Sigfox-Netz. "Die eingesetzten Tracker funktionieren europaweit ohne Sim-Karte und werden erst aktiv, sobald eine Bewegung erkannt wird. Wenn nur wenige Meldungen am Tag versandt werden, haben die Batterien eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren, mindestens aber fünf", erklärt Elena Sztochay, Director Solutions bei Sigfox Germany. 

Die Lokalisierung der Standrohre verhindert nicht nur den Verlust von Standrohren, sondern prüft auch, ob die Trinkwasserentnahme im angemeldeten Einzugsgebiet stattfindet. Das Tracking der Standrohre beugt damit auch der unangemeldeten Entnahme von Trinkwasser vor. 
 
Ein mit dem Sigfox-Tracker versehenes Standrohr
Bild: BN Netze

 
 

Peter Koller
Redakteur
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