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Bild: Philips Licht
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Stärkeres Stadtwerk für die Hauptstadt
Das Berliner Abgeordnetenhaus hat mit der Änderung des Betriebe-Gesetzes den Weg frei gemacht für die Stärkung der Berliner Stadtwerke.
 
Das von einer rot-rot-grünen Koalition regierte Berlin will die Energiewende in der Hauptstadt durch einen schlagkräftigen kommunalen Versorger voranbringen. Bisher waren die als Tochtergesellschaft der Wasserbetriebe organisierten Berliner Stadtwerke auf die Vermarktung von Ökostrom aus eigenen Photovoltaik- und Windkraftanlagen beschränkt.

Diese Begrenzung soll nun fallen. Das Abgeordnetenhaus beschloss am 9. März, eine Änderung des Betriebe-Gesetzes. Die Berliner Stadtwerke sollen demnach künftig auf Basis erneuerbarer Energien und übergangsweise auch in KWK-Anlagen Strom, Wärme und Kälte erzeugen sowie vertreiben. Auch Power-to-Gas und Power-to-Heat können als Erzeugungstechnologien eingesetzt werden. Für die Versorgung der Stadt kann das Unternehmen künftig auch im Stromhandel aktiv werden, so dass die Kundengewinnung nicht mehr durch die Eigenerzeugung begrenzt wird.

Derzeit betreiben die Stadtwerke Windkraftanlagen im Umland sowie Photovoltaikanlagen auf Dächern von öffentlichen Gebäuden und Wohnanlagen und versorgen etwa 2 500 Kunden mit Strom.
 

Peter Focht
Redakteur
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Freitag, 10.03.2017, 11:04 Uhr

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