• Strom: Kalenderjahr sinkt unter 40-Euro-Marke
  • Gas: Preise gehen wieder zurück
  • Krefeld will RWE bei Erneuerbarem-Kurs unterstützen
  • Eon bekräftigt mittelfristige Ziele
  • Kollenrott: "Wir sehen noch deutlichen Nachbesserungsbedarf"
  • Lorawan und Mieterstrom
  • Untersuchung fordert Verlagerung der EEG-Umlage
  • Ads-Tec ermöglicht Hochleistungsladen in der Niederspannung
  • Altmaier: Gutes Signal für die Energiewende
  • Solarnutzung vom Balkon forcieren
Enerige & Management > IT - Stadtwerke Kooperation "KIK-S" erweitert Portfolio
Bild: Nmedia, Fotolia
IT:
Stadtwerke Kooperation "KIK-S" erweitert Portfolio
Die kommunale IT-Kooperation Stadtwerke „KIK-S“ übernimmt das Energiemanagementsystem der Regio IT in ihre Rechnerlandschaft.
 
„KIK-S“ ist eine Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Lindau (Bayern), Schifferstadt (Rheinland-Pfalz) und Waiblingen (Baden-Württemberg) sowie dem Ulmer Softwarehaus Wilken. Die Kooperation übernimmt nun das Energiemanagementsystem „e2watch“ des Aachener IT-Dienstleister Regio IT in das Portfolio ihres zentralen Rechenzentrums, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Damit könnten IT-Lösungen aufgebaut werden, die eine permanente Überwachung und Steuerung intelligenter Infrastrukturen ermöglichen. Ziel sei es, „Stadtwerkekunden so einen schnellen Einstieg, in das Thema Lorawan zu erleichtern.“
 
Mit einem Energiemanagementsystem (ESM) lassen sich die Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche in Gebäuden sowie Sensordaten erfassen und visualisieren. „e2watch“ verfüge über ein aktives Stör- und Alarmmanagement und die Möglichkeit, unterschiedliche Kennzahlen festzulegen und zu überwachen. „So ist etwa die Darstellung der Energiekosten pro Schüler genauso umsetzbar wie die Abbildung des CO2-Footprints einer Liegenschaft oder des jeweiligen Primärenergieeinsatzes“, werden als Beispiele genannt.
 
Was mit dem ESM in Verbindungen mit einem Internet of Things (IoT) möglich sei, zeige sich bereits in den Städten Eschweiler und Delbrück (beide Nordrhein-Westfalen), heißt es weiter. „Im Rahmen der digitalen Modellkommunen in NRW wurde hier ein Lorawan-Netz aufgebaut und neben e2watch verschiedene IoT-Sensoren in mehreren Gebäuden verbaut.“ In Delbrück würden darüber nun der Grundwasserpegel gemessen, der Zustand von Abwasserpumpen im Kanalsystem überwacht oder die Auslastung von Gebäuden ausgewertet.
 
 

Stefan Sagmeister
Chefredakteur
+49 (0) 8152 9311 33
eMail
facebook
© 2020 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 11.07.2019, 15:59 Uhr

Mehr zum Thema