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Energie & Management > Elektrofahrzeuge - Stadtwerke Bietigheim-Bissingen starten Initiative für Ladestationen
Bild: Jonas Rosenberger
Elektrofahrzeuge

Stadtwerke Bietigheim-Bissingen starten Initiative für Ladestationen

Die Kreisstadt Bietigheim-Bissingen schickt sich an, bei Ladepunkten für Elektroautos in die erste Liga Baden-Württembergs aufzusteigen. Dafür starten die Stadtwerke jetzt den Ausbau.
Auf halber Strecke zwischen Stuttgart und Heilbronn sprießen in Kürze Ladesäulen für Elektroautos aus dem Boden. Die Stadt Bietigheim-Bissingen vervielfacht das bisherige Angebot an öffentlich zugänglichen Ladepunkten und will dafür 200.000 Euro einsetzen.

Das Ergebnis werde "die nahezu höchste Ladepunktdichte bezogen auf die Einwohnerzahl" in ganz Baden-Württemberg sein, sagen die verantwortlichen Stadtwerke Bietigheim-Bissingen (SWBB). „Die einzelnen E-iHubs sind intelligent vernetzt und bilden eine Grundlage zum weiteren effizienten Netzausbau", so Richard Mastenbroek, Geschäftsführer der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen. Für Mastenbroek ist es eines der ersten größeren Projekte im Amt des SWBB-Chefs, das er zu Beginn des Jahres 2021 von Rainer Kübler (Ruhestand) übernommen hatte.

Ein öffentlicher Ladepunkt pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner

SWBB-Aufsichtsratschef Jürgen Kessing wertet die Initiative als entscheidenden Schub für die Elektromobilität in der Stadt an der Enz, zumal die Stadtwerke 100 % Ökostrom an den "Tankstellen" vorhalten. Aktuell stellen die Stadtwerke in der Region um die Große Kreisstadt im Landkreis Ludwigsburg fünf Säulen mit elf Ladepunkten bereit. Wenn der "E-iHub" getaufte Ausbau erfolgt ist, sollen dann 15 Ladesäulen mit 30 Ladepunkten hinzugekommen sein. Damit kommt rechnerisch ein öffentlicher Ladepunkt der Stadtwerke auf etwa 1.000 Einwohner in Bietigheim-Bissingen, das über 43.000 Menschen zählt.

Die Standorte sind nach strategischen Gesichtspunkten ausgewählt und liegen etwa am Rathaus, im Japangarten oder an der Sportarena, in der Profi-Eishockey und -Handball stattfindet. An jedem der einzelnen E-iHubs offerieren die Stadtwerke vier bis sechs Ladepunkte, immer finden sich darunter auch Schnelllademöglichkeiten (Hyper Charger DC) mit einer Leistung von bis zu 300 kW. Die Standardlösungen (AC) bieten 22 kW Leistung.

Für die Ladesäulen-Initiative schießt auch das Land Baden-Württemberg Fördermittel zu. Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen könnten so pro Ladestation bis zu 40 % der Investitionskosten refinanzieren. Eine Sprecherin der SWBB teilte auf Anfrage unserer Redaktion mit, dass die Bauarbeiten für die erste der Ladesäulen bereits begonnen haben und das Gesamtprojekt im dritten Quartal 2021 abgeschlossen sein soll.

Freitag, 16.04.2021, 11:54 Uhr
Volker Stephan
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Stadtwerke Bietigheim-Bissingen starten Initiative für Ladestationen
Die Kreisstadt Bietigheim-Bissingen schickt sich an, bei Ladepunkten für Elektroautos in die erste Liga Baden-Württembergs aufzusteigen. Dafür starten die Stadtwerke jetzt den Ausbau.
Auf halber Strecke zwischen Stuttgart und Heilbronn sprießen in Kürze Ladesäulen für Elektroautos aus dem Boden. Die Stadt Bietigheim-Bissingen vervielfacht das bisherige Angebot an öffentlich zugänglichen Ladepunkten und will dafür 200.000 Euro einsetzen.

Das Ergebnis werde "die nahezu höchste Ladepunktdichte bezogen auf die Einwohnerzahl" in ganz Baden-Württemberg sein, sagen die verantwortlichen Stadtwerke Bietigheim-Bissingen (SWBB). „Die einzelnen E-iHubs sind intelligent vernetzt und bilden eine Grundlage zum weiteren effizienten Netzausbau", so Richard Mastenbroek, Geschäftsführer der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen. Für Mastenbroek ist es eines der ersten größeren Projekte im Amt des SWBB-Chefs, das er zu Beginn des Jahres 2021 von Rainer Kübler (Ruhestand) übernommen hatte.

Ein öffentlicher Ladepunkt pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner

SWBB-Aufsichtsratschef Jürgen Kessing wertet die Initiative als entscheidenden Schub für die Elektromobilität in der Stadt an der Enz, zumal die Stadtwerke 100 % Ökostrom an den "Tankstellen" vorhalten. Aktuell stellen die Stadtwerke in der Region um die Große Kreisstadt im Landkreis Ludwigsburg fünf Säulen mit elf Ladepunkten bereit. Wenn der "E-iHub" getaufte Ausbau erfolgt ist, sollen dann 15 Ladesäulen mit 30 Ladepunkten hinzugekommen sein. Damit kommt rechnerisch ein öffentlicher Ladepunkt der Stadtwerke auf etwa 1.000 Einwohner in Bietigheim-Bissingen, das über 43.000 Menschen zählt.

Die Standorte sind nach strategischen Gesichtspunkten ausgewählt und liegen etwa am Rathaus, im Japangarten oder an der Sportarena, in der Profi-Eishockey und -Handball stattfindet. An jedem der einzelnen E-iHubs offerieren die Stadtwerke vier bis sechs Ladepunkte, immer finden sich darunter auch Schnelllademöglichkeiten (Hyper Charger DC) mit einer Leistung von bis zu 300 kW. Die Standardlösungen (AC) bieten 22 kW Leistung.

Für die Ladesäulen-Initiative schießt auch das Land Baden-Württemberg Fördermittel zu. Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen könnten so pro Ladestation bis zu 40 % der Investitionskosten refinanzieren. Eine Sprecherin der SWBB teilte auf Anfrage unserer Redaktion mit, dass die Bauarbeiten für die erste der Ladesäulen bereits begonnen haben und das Gesamtprojekt im dritten Quartal 2021 abgeschlossen sein soll.

Freitag, 16.04.2021, 11:54 Uhr
Volker Stephan

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