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Enerige & Management > Unternehmen - Spie verstärkt sich im Bereich Breitbandausbau
Bild: Shutterstock
UNTERNEHMEN:
Spie verstärkt sich im Bereich Breitbandausbau
Der Energiedienstleister Spie übernimmt ein Unternehmen, das auf den Breitbandausbau spezialisiert ist. Spie will sich damit weiter am Markt für Breitbandausbau stärken.
 
Als Generalunternehmen für Breitbandausbau und Infrastrukturen führt „WirliebenKabel“ Glasfaseranschluss-Projekte von der Planung, über die Kabelverlegung bis zur Dokumentation durch. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Zeulenroda-Triebes in Thüringen und ist an zehn weiteren Standorten in ganz Deutschland präsent. Im Jahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 130 Beschäftigten einen Umsatz von 25 Mio. Euro.

„Gemeinsam mit ‚Wir lieben Kabel‘ sehen wir uns gut positioniert für das erhebliche Marktpotenzial im Breitbandausbau und für die zunehmende Nachfrage nach Generalunternehmer-Modellen, die bereits die Planungsphase mit abdecken“, sagte Markus Holzke, Geschäftsführer von Spie Deutschland & Zentraleuropa. Der endgültige Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich bis Ende Mai 2021 erfolgt sein und steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden.

Der Dienstleister Spie ist seit längerem im Breitbandausbau tätig. Das Unternehmen erhielt zum Beispiel im vergangenen Jahr einen Auftrag zum Breitbandausbau von den Stadtwerken Schwedt in der Uckermark, Brandenburg. Bis Ende dieses Jahres sollen in Schwedt bis zu 1.600 Endkunden vom gigabitfähigen Internet profitieren – darunter Privathaushalte, Unternehmen und die Schwedter Schulen.

Bei dem Thema 5G ist Spie auch an einem Forschungsprojekt beteiligt. Ziel des Projektes „SynergieRegion“ im Raum Stuttgart ist es, neue 5G-Anwendungen für Smart City und Industrie 4.0 auf lokal begrenzten Testfeldern, wie etwa dem 5G-Testbed am Forschungscampus der Universität Stuttgart gemeinsam zu erforschen. Das Projekt startete Ende vergangenen Jahres und wird von Bund und Land mit 4 Mio. Euro gefördert. Mit am Projekt beteiligt sind unter anderem die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), die Landeshauptstadt Stuttgart und weitere Unternehmen wie Bosch oder Nokia sowie zwei Fraunhofer-Institute.
 

Heidi Roider
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