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Energie & Management > Energieeffizienz  - Spie nutzt Lorawan-Funknetz für Energiemonitoring
Quelle: Taunus Residenzen
Energieeffizienz

Spie nutzt Lorawan-Funknetz für Energiemonitoring

Der Energie- und Technikdienstleister Spie hat ein Energiemonitoringsystem via Lorawan-Funknetz umgesetzt und damit 1.600 Mess- und Regelsysteme vernetzt. 
Technikdienstleister Spie hat in den Taunus Residenzen am Eichwald in Bad Soden ein digitales Energiemonitoring installiert, teilte das Unternehmen am 30. September mit. Mehr als 1.600 Mess- und Regelsysteme erfassen dort unter anderem Raumtemperaturen, Heizverhalten und Fensterzustände. In der vergangenen Heizperiode sank durch das neue Monitoring der Energieverbrauch nach Angaben der Unternehmen um mehr als 10 Prozent verglichen zum Vorjahreszeitraum.

Die technische Grundlage bildet ein „LoRaWAN“-Funknetz. Zwei Sender decken die vier Gebäude der Senioreneinrichtung über eine Entfernung von rund 300 Metern ab. Über das Funknetz gelangen die Daten der Sensoren und Zähler zu einer zentralen Plattform. Spie setzt damit auf eine Funklösung, um die vorhandenen Gebäude ohne eine umfangreiche zusätzliche Verkabelung nachzurüsten.

„Mit der Kombination aus Lorawan-Konnektivität, präziser Datenerfassung und intelligenter Regulierung schaffen wir die Grundlage für einen ressourcenschonenden Gebäudebetrieb“, sagt Andreas Brosch, Vertriebsleiter im Geschäftsbereich Information & Communication Services bei Spie Germany Switzerland Austria.

LoRaWAN erleichtert Nachrüstung im Bestand

Die installierten Sensoren erfassen kontinuierlich Daten aus Wohn- und Gemeinschaftsräumen. Dazu zählen Temperaturen sowie Informationen zum Heizverhalten und zum Zustand der Fenster. Das System wertet die Daten zentral aus und nutzt sie als Grundlage für die Steuerung der Heizsysteme. Im Fokus stehen dabei Räume mit erhöhtem Verbrauch sowie wenig genutzte Bereiche, in denen bislang dauerhaft hohe Temperaturen herrschten.

Spie hat zudem Beschäftigte der Taunus Residenzen im Umgang mit dem System geschult. Sie können für einzelne Räume eigene Temperaturvorgaben festlegen und diese abhängig von der Tageszeit verändern. Damit soll der Betreiber die Heizwärmeversorgung stärker an der tatsächlichen Nutzung der Räume ausrichten können.

„Diese Technologie ermöglicht uns erstmals, den Heizenergieverbrauch raumgenau nachzuvollziehen und sinnvoll zu optimieren, so dass der Komfort für alle Nutzerinnen und Nutzer jederzeit gewährleistet bleibt“, erklärte Dennis Hase, Geschäftsführer der Taunus Residenzen.

Spie sieht nach eigenen Angaben einen Einsatzbereich der Technik vor allem in Bestandsliegenschaften, bei denen eine zusätzliche Verkabelung mit hohem Aufwand verbunden wäre. Lorawan erlaubt die Funkübertragung der Messwerte über größere Entfernungen und benötigt für die Kommunikation der Sensoren nur eine geringe Datenrate, schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung. Im konkreten Projekt reichen nach Unternehmensangaben zwei Sender aus, um die vier Gebäude zu versorgen. Für Spie verbindet das Projekt damit die Erfassung von Verbrauchsdaten mit der Regelung der Wärmeversorgung.

Dienstleister Spie und die Taunus Residenzen arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. Spie betreut nach eigenen Angaben unter anderem Brandmelde- und Lichtrufsysteme der Einrichtung. Mit dem Energiemonitoring erweitern beide Unternehmen die Zusammenarbeit um die digitale Erfassung und Steuerung des Energieverbrauchs.

Spie will entsprechende Lösungen auch für weitere Bestandsgebäude einsetzen. Das Unternehmen verweist dabei auf die Möglichkeit, Verbrauchsdaten zunächst zu erfassen und auf dieser Grundlage den Gebäudebetrieb anzupassen. Ziel seien geringere Energiekosten und CO2-Emissionen. (hr)

Donnerstag, 1.10.2026, 15:40 Uhr
Heidi Roider
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Quelle: Taunus Residenzen
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Spie nutzt Lorawan-Funknetz für Energiemonitoring
Der Energie- und Technikdienstleister Spie hat ein Energiemonitoringsystem via Lorawan-Funknetz umgesetzt und damit 1.600 Mess- und Regelsysteme vernetzt. 
Technikdienstleister Spie hat in den Taunus Residenzen am Eichwald in Bad Soden ein digitales Energiemonitoring installiert, teilte das Unternehmen am 30. September mit. Mehr als 1.600 Mess- und Regelsysteme erfassen dort unter anderem Raumtemperaturen, Heizverhalten und Fensterzustände. In der vergangenen Heizperiode sank durch das neue Monitoring der Energieverbrauch nach Angaben der Unternehmen um mehr als 10 Prozent verglichen zum Vorjahreszeitraum.

Die technische Grundlage bildet ein „LoRaWAN“-Funknetz. Zwei Sender decken die vier Gebäude der Senioreneinrichtung über eine Entfernung von rund 300 Metern ab. Über das Funknetz gelangen die Daten der Sensoren und Zähler zu einer zentralen Plattform. Spie setzt damit auf eine Funklösung, um die vorhandenen Gebäude ohne eine umfangreiche zusätzliche Verkabelung nachzurüsten.

„Mit der Kombination aus Lorawan-Konnektivität, präziser Datenerfassung und intelligenter Regulierung schaffen wir die Grundlage für einen ressourcenschonenden Gebäudebetrieb“, sagt Andreas Brosch, Vertriebsleiter im Geschäftsbereich Information & Communication Services bei Spie Germany Switzerland Austria.

LoRaWAN erleichtert Nachrüstung im Bestand

Die installierten Sensoren erfassen kontinuierlich Daten aus Wohn- und Gemeinschaftsräumen. Dazu zählen Temperaturen sowie Informationen zum Heizverhalten und zum Zustand der Fenster. Das System wertet die Daten zentral aus und nutzt sie als Grundlage für die Steuerung der Heizsysteme. Im Fokus stehen dabei Räume mit erhöhtem Verbrauch sowie wenig genutzte Bereiche, in denen bislang dauerhaft hohe Temperaturen herrschten.

Spie hat zudem Beschäftigte der Taunus Residenzen im Umgang mit dem System geschult. Sie können für einzelne Räume eigene Temperaturvorgaben festlegen und diese abhängig von der Tageszeit verändern. Damit soll der Betreiber die Heizwärmeversorgung stärker an der tatsächlichen Nutzung der Räume ausrichten können.

„Diese Technologie ermöglicht uns erstmals, den Heizenergieverbrauch raumgenau nachzuvollziehen und sinnvoll zu optimieren, so dass der Komfort für alle Nutzerinnen und Nutzer jederzeit gewährleistet bleibt“, erklärte Dennis Hase, Geschäftsführer der Taunus Residenzen.

Spie sieht nach eigenen Angaben einen Einsatzbereich der Technik vor allem in Bestandsliegenschaften, bei denen eine zusätzliche Verkabelung mit hohem Aufwand verbunden wäre. Lorawan erlaubt die Funkübertragung der Messwerte über größere Entfernungen und benötigt für die Kommunikation der Sensoren nur eine geringe Datenrate, schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung. Im konkreten Projekt reichen nach Unternehmensangaben zwei Sender aus, um die vier Gebäude zu versorgen. Für Spie verbindet das Projekt damit die Erfassung von Verbrauchsdaten mit der Regelung der Wärmeversorgung.

Dienstleister Spie und die Taunus Residenzen arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. Spie betreut nach eigenen Angaben unter anderem Brandmelde- und Lichtrufsysteme der Einrichtung. Mit dem Energiemonitoring erweitern beide Unternehmen die Zusammenarbeit um die digitale Erfassung und Steuerung des Energieverbrauchs.

Spie will entsprechende Lösungen auch für weitere Bestandsgebäude einsetzen. Das Unternehmen verweist dabei auf die Möglichkeit, Verbrauchsdaten zunächst zu erfassen und auf dieser Grundlage den Gebäudebetrieb anzupassen. Ziel seien geringere Energiekosten und CO2-Emissionen. (hr)

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