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Enerige & Management > IT - Spie gräbt für EWE Netz
Quelle: Pixabay/geralt
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Spie gräbt für EWE Netz
EWE Netz hat den Energie- und Kommunikationsdienstleister Spie mit Arbeiten für den Breitbandausbau in Oldenburg und Varel beauftragt.
 
Wie Spie im September mitteilt, hat das Unternehmen bereits im Juli mit dem Ausbau des Glasfasernetzes rund um Oldenburg und Varel (beides Niedersachsen) begonnen. Mit der "Glasfaser Nordwest“ hatten der Oldenburger Energiekonzern EWE AG und die Telekom Deutschland - die Privat- und Gewerbekunden-Tochter der Telekom - ein Joint Venture gegründet, das den Ausbau im Nordwesten Deutschlands insgesamt vorantreiben soll. Allerdings hat am 22. September das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf einer Beschwerde von Vodafone stattgegeben und die Genehmigung des Gemeinschaftsunternehmens durch das Bundeskartellamt aufgehoben.

„Wir realisieren die Hauptinfrastruktur und blasen die Verbindungsleitungen für die Verteilstationen ein“, sagt Marco Heyen, Leiter des Servicebüros Wiesmoor im Geschäftsbereich City Networks & Grids von Spie Deutschland & Zentraleuropa. Über 25 Kilometer Kabelgräben müssen dafür zunächst geschachtet werden, wie es in der Mitteilung heißt. Darüber hinaus verlegt das Unternehmen 64 Kilometer Mikrorohre und bereitet die Hauszuführung vor.

Der Glasfaserausbau insgesamt erfolgt als FTTH (Fibre to the Home). Es wird also die Glasfaser nicht nur bis zum Verteilerkasten vor dem Haus, sondern bis in die Wohnung des Anschlussnutzers verlegt. Laut Heyer errichtet Spie die Infrastruktur in der Ausbaustufe „Home Passed +“. Dies schließe auch noch die Rohrleitungen von der jeweiligen Verteilstation bis zur Grundstücksgrenze ein. „Sobald die Infrastruktur vorbereitet ist, wird das Glasfaserkabel eingeblasen und die Verteilerstationen, die das Lichtsignal zu den Hausanschlüssen bringen, angeschlossen“, erklärt Heyen.

Das Projekt rund um Oldenburg und Varel ist nicht die erste Zusammenarbeit von EWE und Spie. Der Dienstleister hat bereits Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau in anderen Gemeinden übernommen und 2021 beispielsweise auch einen Service-Vertrag über die Instandhaltung und das Störungsmanagement der Ladeinfrastruktur mit EWE Go geschlossen.
 

Fritz Wilhelm
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Donnerstag, 23.09.2021, 15:23 Uhr

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