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Enerige & Management > Stromnetz - Speicher statt Netzausbau
Bild: Peter Holz
STROMNETZ:
Speicher statt Netzausbau
Nach Ansicht des Bundesverbands Energiespeicher (BVES) hätten Speicher gerade während der jüngsten Hitzewelle wertvolle Systemdienstleistungen erbringen können.
 
Hohe Redispatch-Kosten, wie sie die Übertragungsnetzbetreiber kürzlich beklagt hätten, müssten auch bei extremen Netzsituationen nicht sein. Nach Auffassung des BVES können Speicher „die immensen Kosten für Netzengpassmanagement und Redispatch auch bei steigendem Anteil an erneuerbaren Energien deutlich verringern“.

Speicher seien auf vielfältige Weise geeignet, Systemdienstleistungen zu erbringen. Es fehle lediglich an den geeigneten Rahmenbedingungen für eine entsprechende Vergütung dieser Leistungen. Daher sei es dringend erforderlich, im Rahmen eines neuen Energiemarktdesigns Anreize für eine Flexibilisierung von Erzeugung und Verbrauch zu schaffen. Gerade hier könnten Speicher ihre Stärken zur Geltung bringen. Allerdings, so kritisiert der BVES, konzentriere sich die Energiewende-Diskussion immer noch sehr stark auf den Netzausbau, der zum Teil jedoch auf massive Ablehnung in der Öffentlichkeit stoße. Dezentrale Lösungen mit Energiespeichern könnten dagegen wesentlich kostengünstiger und schneller umgesetzt werden und zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit beitragen.
 

Fritz Wilhelm
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Mittwoch, 19.08.2015, 13:00 Uhr

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