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Enerige & Management > Photovoltaik - Solarwirtschaft kritisiert Mieterstromgesetz
Bild: Jonas Rosenberger
PHOTOVOLTAIK:
Solarwirtschaft kritisiert Mieterstromgesetz
Zwei Jahre nach dem Start des Mieterstromgesetzes zieht der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) eine ernüchternde Zwischenbilanz. 
 

So seien bislang gerade einmal gut 1,5 % des möglichen Förderrahmens ausgeschöpft worden, heißt es in einer Mitteilung des BSW. Pro Jahr soll das Gesetz eine Förderung von solaren Mieterstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 500 MW ermöglichen. Von den damit bis dato möglichen 1 000 MW sind bis heute allerdings nur rund 15 MW genutzt worden.

„Die Bundesregierung bleibt bei der Klimapolitik bis heute deutlich unter ihren Möglichkeiten. Das halbherzige Mieterstromgesetz ist ein Beleg dafür, dass häufig eher Hürden und Hindernissen aufgebaut werden, anstatt den Weg für erneuerbare Energien zu ebnen“, sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Überkomplexe und zum Teil stark einschränkende Regeln verhinderten, dass das große Potenzial des solaren Mieterstroms ausgeschöpft werde.

Die für den Herbst von der Bundesregierung auf Initiative der SPD angekündigten Nachjustierungen des Gesetzes begrüßt der Verband. „Punktuell erhoffen wir uns dadurch Erleichterungen, aber wir erwarten keinen Marktdurchbruch. Damit endlich auch Millionen Mieter in Deutschland von günstigem Solarstrom profitieren können, braucht es einen großen Wurf. Wir wollen keine höheren Fördersätze, sondern weniger Marktbarrieren“, so Körnig.

 

Peter Koller
Redakteur
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Donnerstag, 25.07.2019, 15:33 Uhr

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