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Enerige & Management > Bilanz - Schleupen auf Wachstumskurs
Quelle: Fotolia / Andrey Popov
BILANZ:
Schleupen auf Wachstumskurs
Aufgrund der guten finanziellen Situation will der Softwarehersteller die Weiterentwicklung seiner Softwareplattform "Schleupen.CS" vorantreiben.
 
Der Softwareanbieter Schleupen hat eine "positive Bilanz für das Jahr 2021" vorgelegt, teilte das Unternehmen mit 477 Mitarbeitenden aus dem nordrhein-westfälischen Moers bei Duisburg mit. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Jahr um 4,1 Mio. Euro auf 68,9 Mio. Euro an. Auch der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) "wuchs von 7,4 Mio. Euro in 2020 auf 8,4 Mio. Euro in 2021" und konnte somit um 1 Mio. Euro gesteigert werden.

"Die erneute Steigerung unserer Umsatzerlöse zeigt, wie relevant unsere IT-Plattform Schleupen CS für den Markt ist", wird Vorstandsvorsitzender Volker Kruschinski zitiert. Vor allem der Anstieg im Lizenzgeschäft sorgte für Wachstum, aber auch das Dienstleistungsgeschäft. Die Umsätze aus dem Lizenzgeschäft stiegen auf 13,1 Mio. Euro (2020: 12,7 Mio. Euro), das Dienstleistungsgeschäft legt auf 25 Mio. Euro zu (2020: 23,4 Mio. Euro).

"Die gute finanzielle Situation erlaubt es dem Unternehmen Schleupen, auch in Zukunft in die ständige und umfangreiche Weiterentwicklung seiner Softwareplattform Schleupen CS zu investieren", heißt es aus Moers. Erklärtes Ziel des Unternehmens sei es, dem Markt permanent ebenso innovative wie leicht zu handhabende IT-Lösungen anzubieten.

Um sich weiterzuentwickeln, hat das Softwarehaus im vergangenen Jahr eine 56-prozentige Beteiligung an der "TRADUI Technologies GmbH" in Frankfurt am Main erworben. Tradui ist nach Angaben von Schleupen einer der führenden Spezialisten für Produkte und Services im Bereich Reporting und Analytics. Damit wolle man nicht nur Geld verdienen, sondern sich auch "Expertise und personelle Kapazitäten" ins Haus holen.

Was die Zukunft angeht, setzen die Schleupen-Manager auf Cloudlösungen und Software as a Service (SaaS) für ihre Kundschaft. Das sind im größte Geschäftsbereich Energie- und Wasserwirtschaft mehr als 300 Versorgungsunternehmen. Diese benötigten eine leistungsstarke Software, die sehr flexibel und trotzdem kosteneffizient arbeitet.
 

Stefan Sagmeister
Chefredakteur
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Dienstag, 12.07.2022, 13:11 Uhr

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