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Enerige & Management > Windkraft - RWE kippt Offshore-Pläne vor Wales
Bild: Fotolia.com, zentilia
WINDKRAFT:
RWE kippt Offshore-Pläne vor Wales
Die RWE-Tochter Innogy wird den Bau des Offshore-Windparks Atlantic Array vor der Südküste von Wales nicht weiter verfolgen.
 
Im Juni 2008 hatte die Britische Crown Estate, die die Liegenschaften entlang der Küste Großbritanniens verwaltet, die Exklusivrechte zur Entwicklung von Windparks in der so genannten "Bristol Channel"-Zone an RWE Innogy vergeben. Geplant war ein Windpark mit rund 240 Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 1 200 MW Leistung. Im Juni 2013 hatte die britische Planungsbehörde Planning Inspectorate den Entwicklungsantrag von RWE Innogy für Atlantic Array zur Überprüfung bewilligt.

Wie das Unternehmen Ende November mitteilte, steige man nun nach "intensiver Prüfung" aus der Projektplanung aus. Ungünstige Meeresbodenverhältnisse und deutlich tiefere Gewässer hätten das Projekt zum gegenwärtigen Zeitpunkt unwirtschaftlich gemacht, hieß es zur Begründung. Mit seiner Entscheidung setze RWE Innogy Ressourcen frei, um sich aktuell technisch und wirtschaftlich realisierungsfähigen Entwicklungsprojekten in Großbritannien zu widmen. "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, allerdings ist es angesichts der technischen Schwierigkeiten und der Marktbedingungen momentan wirtschaftlich nicht sinnvoll für RWE, dieses Projekt fortzusetzen. Wir werden uns weiterhin auf die anderen, technisch weniger komplexen Offshore-Projekte in unserer umfassenden Entwicklungspipeline von rund 5,2 GW konzentrieren", erklärte Paul Cowling, Leiter Wind Offshore bei RWE Innogy. Im kommenden Jahr soll der Offshore-Park Gwynt y Mor in der Bucht von Liverpool in Betrieb genommen werden. Dort werden derzeit 160 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 576 MW installiert.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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Mittwoch, 27.11.2013, 11:14 Uhr

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