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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Rückenwind für Brennstoffzellenbusse
Bild: scharfsinn86 / Fotolia
ELEKTROFAHRZEUGE:
Rückenwind für Brennstoffzellenbusse
Im hohen Norden Deutschlands mit seinem Potenzial für grünen Wasserstoff aus Windstrom sind Brennstoffzellenbusse auf dem Vormarsch.
 
So wurden am 19. Mai die beiden Brennstoffzellenbusse des Wasserstoff-Pionierprojektes "eFarm" in Niebüll ihrem neuen Besitzer übergeben – der Autokraft GmbH, einer Tochter von DB Regio Bus Nord. Sie sollen ab dem 20. Mai im Linienverkehr in Nordfriesland ihren Dienst tun.

Damit sei die letzte Phase des von GP Joule initiierten Projekts E-Farm in die Praxis umgesetzt, teilte das Unternehmen mit. Die Busse werden an den beiden zum Projekt gehörenden Tankstellen in Niebüll und Husum mit klimaneutralem Wasserstoff betankt, der mit regionalem Windstrom erzeugt wurde. Eine Tankfüllung reicht für 400 Kilometer. Das entspricht einem regulären Betriebstag im Linienverkehr, sodass die Busse flexibel auf 50 Busverbindungen rund um Niebüll und Husum eingesetzt werden können. 

Die beiden zweitürigen Niederflurbusse vom Typ "H2.City Gold" stammen vom portugiesischen Hersteller Caetano Bus. Die Wasserstofftanks, Batterien und das Brennstoffzellensystem von Toyota sind auf dem Dach der Busse platziert.

„Mit der Übergabe der beiden Busse setzen wir auch die letzte Stufe des Projekts E-Farm in die Praxis um. Wir haben damit gezeigt, wie durch die Energie- und Verkehrswende neue Wirtschaftssysteme mit regionaler Wertschöpfung entstehen können“, bilanziert Ove Petersen, Mitgründer und CEO der GP-Joule-Gruppe.

Unterdessen hat die Hamburger Hochbahn bekannt gegeben, dass sie in den nächsten fünf Jahren 50 Busse mit Brennstoffzelle anschaffen will. Eine
entsprechende Ausschreibung zur Auftragsvergabe sei abgeschlossen,
sagte der Sprecher des Verkehrsunternehmens, Christoph Kreienbaum. Die ersten Fahrzeuge könnten Ende dieses Jahres oder Anfang 2022 ausgeliefert werden. 
 
 

Peter Koller
Redakteur
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Donnerstag, 20.05.2021, 14:45 Uhr

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