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Enerige & Management > Windkraft - Regionale Offshore-Beteiligung erwünscht
Bild: Areva Multibrid/Jan Oelker
WINDKRAFT:
Regionale Offshore-Beteiligung erwünscht
Der Energiekonzern Iberdrola will, dass sich Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern am Bau des Offshore-Windparks Wikinger beteiligen.
 
Mit dem geplanten Offshore-Windpark Wikinger steigt mit Iberdrola erstmals ein spanischer Energieversorger in den deutschen Offshore-Windmarkt ein. Das Ostsee-Projekt soll von 2016 an errichtet werden. Der spanische Energiekonzern plant nun, Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern am Bau des Windparks Wikinger zu beteiligen. Mehr als 40 Unternehmen, etwa von der Logistikbranche, über Metallbauunternehmen bis hin zu Umweltprüfungsbüros, haben sich laut Agenturmeldungen am 7. Oktober auf einem Zulieferertag in Berlin über Aufträge für das Offshore-Projekt informiert. Der Geschäftsführer von Iberdrola Renovables Offshore Deutschland, Jürgen Blume, sagte zur Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass Firmen aus dem Nordosten in einem „signifikanten Teil“ an dem Projekt beteiligt würden. Genaue Summen nannte er nicht.

Die Spanier wollen den Offshore-Park 2017 in Betrieb nehmen. Der Auftragswert liegt nach Unternehmensangaben bei rund 620 Mio. Euro. Insgesamt liegt das Investitionsvolumen für das Projekt Wikinger mit einer Leistung von 350 MW – der insgesamt dritte deutsche Offshore-Windpark in der Ostsee – bei rund 1,4 Mrd. Euro. Vom Hersteller Areva Wind kommen die 70 Propeller vom Typ M5000-135 mit jeweils 5 MW Leistung.

Für den spanischen Versorger wird Wikinger das zweite eigene Offshore-Windparkprojekt werden. Im Oktober vergangenen Jahres hatte Iberdrola den Offshore-Windpark West of Duddon Sands in der Irischen See mit einer Leistung von 389 MW in Betrieb genommen, an dem sie zusammen mit Dong Energy jeweils mit 50 % beteiligt sind. Beim diesem Projekt sind 108 Anlagen aus dem Hause Siemens mit jeweils 3,6 MW in Betrieb.
 
 

Heidi Roider
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Donnerstag, 08.10.2015, 12:10 Uhr

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