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Energie & Management > Ccs - Projekt „CO2nnectNow“ gewinnt an Struktur
Rendering des geplanten CO2nnectNow-Terminals. Quelle: Harbour Energy / HES
Ccs

Projekt „CO2nnectNow“ gewinnt an Struktur

Die CCS-Pläne für Wilhelmshaven nehmen Fahrt auf und rücken die Rolle der Harbour Energy Germany GmbH, einem deutschen Öl- und Gasproduzenten, stärker in den Mittelpunkt.
Harbour Energy Germany GmbH aus Hamburg und HES International mit Sitz in Rotterdam bauen ihre Kooperation zur Abscheidung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture and Storage, CCS) weiter aus. Beide Unternehmen ordnen ihre Aufgaben innerhalb des geplanten Projektes „CO2nnectNow“ neu, um die technische Entwicklung und die künftige CO2-Logistik am Standort Wilhelmshaven zu stärken. Dies geben sie in einer gemeinsamen Mitteilung vom 10. Dezember bekannt.

Demnach wird sich Harbour Energy Germany stärker auf geologische und seismische Untersuchungen und die Entwicklung geeigneter Speicherstätten fokussieren. Das niederländische Unternehmen HES International will dagegen seine Erfahrungen nutzen, um die geplante CO2-Drehscheibe „CO2nnectNow“ aufzubauen. Nach Angaben der Unternehmen soll diese Aufteilung besonders frühe Marktteilnehmer unterstützen, die ihre Anlagen auf CO2-Abscheidung ausrichten möchten.

Harbour Energy hat 2024 die Kasseler Wintershall Dea übernommen,
gehört nun zu den größten Öl- und Gasproduzenten Deutschlands und entwickelt geeignete Speicherstätten in der Nordsee. Diese sollen künftig, so betont Harbour Energy in der Mitteilung, eine zentrale Rolle für schwer vermeidbare Emissionen spielen. HES International wiederum betreibt große Terminals für Massengüter in ganz Europa und möchte sein Tankterminal in Wilhelmshaven zu einem wichtigen Umschlagpunkt für flüssiges und gasförmiges CO2 entwickeln.

Die vorhandene Schienenlogistik und der Hafenstandort seien, wie die Partner betonen, entscheidende Standortvorteile. HES International verweist auf die strategische Lage des Hafens an der deutschen Nordseeküste. Das Unternehmen möchte hier Dienstleistungen für den Umschlag und die Zwischenlagerung von CO2 anbieten. Dies betrifft sowohl flüssige als auch gasförmige Zustände.

Wilhelmshaven als möglicher CO2-Knotenpunkt

Harbour Energy betont zudem, dass es über lizensierte Netto-Ressourcen von über 650 Millionen Tonnen CO2, also bereits genehmigte nutzbare Speicherpotenziale in europäischen Speichern, verfügt. Diese Speicherkapazitäten möchte das Unternehmen für Industriebetriebe bereitstellen. 

Die Partner wollen das gemeinsame Angebot weiterhin aktiv am Markt platzieren. Sie planen, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Bedingungen mit potenziellen Kunden aus Industriebranchen abzustimmen. Harbour Energy und HES International sehen in der Kooperation eine Möglichkeit, die Entwicklung der gesamten CCS-Wertschöpfungskette zu beschleunigen und Wilhelmshaven stärker in den europäischen Kontext einzubinden.

Mittwoch, 10.12.2025, 14:35 Uhr
Davina Spohn
Energie & Management > Ccs - Projekt „CO2nnectNow“ gewinnt an Struktur
Rendering des geplanten CO2nnectNow-Terminals. Quelle: Harbour Energy / HES
Ccs
Projekt „CO2nnectNow“ gewinnt an Struktur
Die CCS-Pläne für Wilhelmshaven nehmen Fahrt auf und rücken die Rolle der Harbour Energy Germany GmbH, einem deutschen Öl- und Gasproduzenten, stärker in den Mittelpunkt.
Harbour Energy Germany GmbH aus Hamburg und HES International mit Sitz in Rotterdam bauen ihre Kooperation zur Abscheidung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture and Storage, CCS) weiter aus. Beide Unternehmen ordnen ihre Aufgaben innerhalb des geplanten Projektes „CO2nnectNow“ neu, um die technische Entwicklung und die künftige CO2-Logistik am Standort Wilhelmshaven zu stärken. Dies geben sie in einer gemeinsamen Mitteilung vom 10. Dezember bekannt.

Demnach wird sich Harbour Energy Germany stärker auf geologische und seismische Untersuchungen und die Entwicklung geeigneter Speicherstätten fokussieren. Das niederländische Unternehmen HES International will dagegen seine Erfahrungen nutzen, um die geplante CO2-Drehscheibe „CO2nnectNow“ aufzubauen. Nach Angaben der Unternehmen soll diese Aufteilung besonders frühe Marktteilnehmer unterstützen, die ihre Anlagen auf CO2-Abscheidung ausrichten möchten.

Harbour Energy hat 2024 die Kasseler Wintershall Dea übernommen,
gehört nun zu den größten Öl- und Gasproduzenten Deutschlands und entwickelt geeignete Speicherstätten in der Nordsee. Diese sollen künftig, so betont Harbour Energy in der Mitteilung, eine zentrale Rolle für schwer vermeidbare Emissionen spielen. HES International wiederum betreibt große Terminals für Massengüter in ganz Europa und möchte sein Tankterminal in Wilhelmshaven zu einem wichtigen Umschlagpunkt für flüssiges und gasförmiges CO2 entwickeln.

Die vorhandene Schienenlogistik und der Hafenstandort seien, wie die Partner betonen, entscheidende Standortvorteile. HES International verweist auf die strategische Lage des Hafens an der deutschen Nordseeküste. Das Unternehmen möchte hier Dienstleistungen für den Umschlag und die Zwischenlagerung von CO2 anbieten. Dies betrifft sowohl flüssige als auch gasförmige Zustände.

Wilhelmshaven als möglicher CO2-Knotenpunkt

Harbour Energy betont zudem, dass es über lizensierte Netto-Ressourcen von über 650 Millionen Tonnen CO2, also bereits genehmigte nutzbare Speicherpotenziale in europäischen Speichern, verfügt. Diese Speicherkapazitäten möchte das Unternehmen für Industriebetriebe bereitstellen. 

Die Partner wollen das gemeinsame Angebot weiterhin aktiv am Markt platzieren. Sie planen, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Bedingungen mit potenziellen Kunden aus Industriebranchen abzustimmen. Harbour Energy und HES International sehen in der Kooperation eine Möglichkeit, die Entwicklung der gesamten CCS-Wertschöpfungskette zu beschleunigen und Wilhelmshaven stärker in den europäischen Kontext einzubinden.

Mittwoch, 10.12.2025, 14:35 Uhr
Davina Spohn

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