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Energie & Management > Windkraft Onshore - PNE bestätigt Profitabilität im Kerngeschäft 2025
Quelle: Pixabay / Sebastian Ganso
Windkraft Onshore

PNE bestätigt Profitabilität im Kerngeschäft 2025

PNE hat 2025 ein operativ erfolgreiches Jahr abgeschlossen und reagiert mit strategischer Neuausrichtung auf veränderte Rahmenbedingungen.
Die PNE AG, Projektierer von Windparks und PV-Anlagen, hat nach eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2025 operativ erfolgreich abgeschlossen und ihre Profitabilität im Kerngeschäft behauptet. Die Gesamtleistung sei auf 376,4 Mio. Euro gestiegen, nach 342,6 Millionen Euro im Vorjahr, und habe damit einen Höchstwert erreicht.

Das Marktumfeld habe sich dabei deutlich verschärft. Steigende Zinsen, sinkende Strompreise und höhere Kosten belasteten die Branche, zugleich erschwerten überzeichnete Ausschreibungen den Zuschlag für Projekte. PNE habe dennoch bei allen eigenen Teilnahmeverfahren Zuschläge erhalten.

Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda habe 87,0 Millionen Euro betragen und liege damit innerhalb der ursprünglich prognostizierten Spanne von 70 bis 110 Millionen Euro. Das ausgewiesene Ebitda habe 55,3 Millionen Euro erreicht und sich damit im Rahmen der im Januar 2026 angepassten Prognose bewegt. Das Betriebsergebnis (Ebit) sei auf 12,9 Millionen Euro zurückgegangen, nach 34,4 Millionen Euro im Vorjahr. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine Wertberichtigung der Projektpipeline sowie ein außergewöhnlich windschwaches Jahr.

Der Vorstandsvorsitzende Heiko Wuttke erklärte, man sei angesichts des weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds mit dem Ergebnis zufrieden. Dies zeige sich unter anderem in Projekt- und Projektrechtsverkäufen mit einer Gesamtleistung von 428 MW. Zudem sei das Eigenbetriebsportfolio auf 497 MW gewachsen, während Genehmigungen für Projekte mit rund 1.082 MW erteilt worden seien.

Unrentables Geschäft veräußert

Strategisch reagiere das Unternehmen mit einer stärkeren Fokussierung auf rentable Kernmärkte. Märkte mit unzureichender Rendite habe PNE verlassen oder wolle dies tun. Nachdem 2024 bereits das Geschäft in den USA veräußert wurde, folgten Großbritannien, Schweden und Panama. Weitere Rückzüge seien geplant. Parallel habe das Unternehmen seine Projektpipeline bereinigt und auf Projekte mit höherer Realisierungswahrscheinlichkeit ausgerichtet.

Im Zuge veränderter Marktbedingungen habe PNE die Projektpipeline insgesamt reduziert. Diese umfasse nun rund 23.800 MW, nach 27.900 MW im Vorjahr. Davon entfielen 14.600 MW auf Windenergie an Land und 7.200 MW auf Photovoltaik. Ergänzt werde dies durch Offshore-Projekte in Vietnam mit 2,0 GW, deren Realisierbarkeit geprüft werde.

Zugleich richte PNE die Projektentwicklung stärker auf Netz- und Systemdienlichkeit aus. Batteriespeicher würden an Bedeutung gewinnen, da sie sowohl die Wirtschaftlichkeit von Projekten verbesserten als auch zur Netzstabilität beitrügen. Auch integrierte Energielösungen für Industriekunden sollen ausgebaut werden.
Das Eigenbetriebsportfolio sei durch die Inbetriebnahme weiterer Windparks von 429 MW auf 497 MW ausgebaut worden. Damit verfolge das Unternehmen weiterhin einen ausgewogenen Ansatz zwischen Projektverkäufen und eigenem Betrieb.

Auch das Servicegeschäft hat sich laut PNE positiv entwickelt. Das Volumen im Betriebsmanagement sei um 250 MW gestiegen. Zudem habe das Unternehmen erstmals einen Vertrag für das Management eines Batteriespeicherprojekts mit mehr als 100 MW Leistung abgeschlossen. Insgesamt betreue PNE Windparks mit einer Leistung von über 3.100 MW.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 4 Cent je Aktie vor. Ein Großteil des Bilanzgewinns von rund 151 Millionen Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit habe PNE zudem das Transformations- und Effizienzprogramm „Focus & Deliver“ gestartet. Dieses ziele auf schlankere Strukturen, geringere Kosten und eine höhere operative Effizienz ab.

Ab dem Geschäftsjahr 2026 soll das „normalised Ebitda“ als zentrale Steuerungsgröße dienen, um operative Effekte transparenter darzustellen. Für 2026 erwartet PNE ein Ebitda von 90 bis 120 Millionen Euro sowie ein bereinigtes Ebitda von 110 bis 140 Millionen. Euro.

Der Geschäftsbericht für 2025 steht zum Download zur Verfügung.

Donnerstag, 26.03.2026, 14:03 Uhr
Fritz Wilhelm
Energie & Management > Windkraft Onshore - PNE bestätigt Profitabilität im Kerngeschäft 2025
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PNE bestätigt Profitabilität im Kerngeschäft 2025
PNE hat 2025 ein operativ erfolgreiches Jahr abgeschlossen und reagiert mit strategischer Neuausrichtung auf veränderte Rahmenbedingungen.
Die PNE AG, Projektierer von Windparks und PV-Anlagen, hat nach eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2025 operativ erfolgreich abgeschlossen und ihre Profitabilität im Kerngeschäft behauptet. Die Gesamtleistung sei auf 376,4 Mio. Euro gestiegen, nach 342,6 Millionen Euro im Vorjahr, und habe damit einen Höchstwert erreicht.

Das Marktumfeld habe sich dabei deutlich verschärft. Steigende Zinsen, sinkende Strompreise und höhere Kosten belasteten die Branche, zugleich erschwerten überzeichnete Ausschreibungen den Zuschlag für Projekte. PNE habe dennoch bei allen eigenen Teilnahmeverfahren Zuschläge erhalten.

Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda habe 87,0 Millionen Euro betragen und liege damit innerhalb der ursprünglich prognostizierten Spanne von 70 bis 110 Millionen Euro. Das ausgewiesene Ebitda habe 55,3 Millionen Euro erreicht und sich damit im Rahmen der im Januar 2026 angepassten Prognose bewegt. Das Betriebsergebnis (Ebit) sei auf 12,9 Millionen Euro zurückgegangen, nach 34,4 Millionen Euro im Vorjahr. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine Wertberichtigung der Projektpipeline sowie ein außergewöhnlich windschwaches Jahr.

Der Vorstandsvorsitzende Heiko Wuttke erklärte, man sei angesichts des weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds mit dem Ergebnis zufrieden. Dies zeige sich unter anderem in Projekt- und Projektrechtsverkäufen mit einer Gesamtleistung von 428 MW. Zudem sei das Eigenbetriebsportfolio auf 497 MW gewachsen, während Genehmigungen für Projekte mit rund 1.082 MW erteilt worden seien.

Unrentables Geschäft veräußert

Strategisch reagiere das Unternehmen mit einer stärkeren Fokussierung auf rentable Kernmärkte. Märkte mit unzureichender Rendite habe PNE verlassen oder wolle dies tun. Nachdem 2024 bereits das Geschäft in den USA veräußert wurde, folgten Großbritannien, Schweden und Panama. Weitere Rückzüge seien geplant. Parallel habe das Unternehmen seine Projektpipeline bereinigt und auf Projekte mit höherer Realisierungswahrscheinlichkeit ausgerichtet.

Im Zuge veränderter Marktbedingungen habe PNE die Projektpipeline insgesamt reduziert. Diese umfasse nun rund 23.800 MW, nach 27.900 MW im Vorjahr. Davon entfielen 14.600 MW auf Windenergie an Land und 7.200 MW auf Photovoltaik. Ergänzt werde dies durch Offshore-Projekte in Vietnam mit 2,0 GW, deren Realisierbarkeit geprüft werde.

Zugleich richte PNE die Projektentwicklung stärker auf Netz- und Systemdienlichkeit aus. Batteriespeicher würden an Bedeutung gewinnen, da sie sowohl die Wirtschaftlichkeit von Projekten verbesserten als auch zur Netzstabilität beitrügen. Auch integrierte Energielösungen für Industriekunden sollen ausgebaut werden.
Das Eigenbetriebsportfolio sei durch die Inbetriebnahme weiterer Windparks von 429 MW auf 497 MW ausgebaut worden. Damit verfolge das Unternehmen weiterhin einen ausgewogenen Ansatz zwischen Projektverkäufen und eigenem Betrieb.

Auch das Servicegeschäft hat sich laut PNE positiv entwickelt. Das Volumen im Betriebsmanagement sei um 250 MW gestiegen. Zudem habe das Unternehmen erstmals einen Vertrag für das Management eines Batteriespeicherprojekts mit mehr als 100 MW Leistung abgeschlossen. Insgesamt betreue PNE Windparks mit einer Leistung von über 3.100 MW.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 4 Cent je Aktie vor. Ein Großteil des Bilanzgewinns von rund 151 Millionen Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit habe PNE zudem das Transformations- und Effizienzprogramm „Focus & Deliver“ gestartet. Dieses ziele auf schlankere Strukturen, geringere Kosten und eine höhere operative Effizienz ab.

Ab dem Geschäftsjahr 2026 soll das „normalised Ebitda“ als zentrale Steuerungsgröße dienen, um operative Effekte transparenter darzustellen. Für 2026 erwartet PNE ein Ebitda von 90 bis 120 Millionen Euro sowie ein bereinigtes Ebitda von 110 bis 140 Millionen. Euro.

Der Geschäftsbericht für 2025 steht zum Download zur Verfügung.

Donnerstag, 26.03.2026, 14:03 Uhr
Fritz Wilhelm

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