E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Wärme - Pelletpreise steigen im September um 6,2 Prozent
Holzpellets. Quelle: Pixabay / moses
Wärme

Pelletpreise steigen im September um 6,2 Prozent

Mit dem beginnenden Herbst steigen auch die Preise für Pellets an. Weniger Restholz und höhere Nachfrage verteuern die Pellets. 
Der Preis für Holzpellets steigt mit Beginn der kühleren Jahreszeit. Im September 2026 kostet eine Tonne bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen im bundesweiten Mittel 454,21 Euro. Das entspricht nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (Depi) Wärmekosten von 9,1 Cent/kWh. Gegenüber August verteuerten sich Pellets damit um rund 6,2 Prozent, teilte das Depi am 16. September mit.

Neben einer hohen Nachfrage ist auch die angespannte Situation auf dem Holzmarkt ein wichtiger Faktor für die aktuelle Preisentwicklung. „Die Sägewerke sind derzeit mit einer sehr geringen Nachfrage nach Schnittholz konfrontiert. Die Reaktion hierauf ist ein deutlich reduzierter Einschnitt. Dadurch fehlen die Restholzmengen für die Pelletproduktion“, erklärt Geschäftsführer und Diplom-Forstwirt Martin Bentele.

Trotz des Anstiegs liegt der Pelletpreis laut Depi unter den Kosten fossiler Energieträger. Das Institut beziffert den Preisabstand gegenüber Heizöl derzeit auf rund 48 Prozent und gegenüber Erdgas auf etwa 20 Prozent. Mit sinkenden Temperaturen zieht nach Angaben des Instituts zugleich die Nachfrage nach Brennstoffen wieder an. Ein Teil der Haushalte mit Pelletheizung habe die Lager bereits während der Sommermonate gefüllt.

Im September 2026 ergeben sich demnach beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In der Region Mitteldeutschland beträgt der Tonnenpreis 451,07 Euro. Es folgt Nord- und Ostdeutschland mit 455,24 Euro/t. In Süddeutschland liegt der Preis bei 457,8 Euro/t.
Größere Mengen (26 Tonnen) werden im September 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 434,87 Euro/t, Nord/Ost: 438,39 Euro/t und Süd: 443,35 Euro/t (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer).

Der Depi-Pelletpreis wird seit 2011 monatlich veröffentlicht. Er bezieht sich auf Pellets der Qualitätsklasse „ENplus A1“ und berücksichtigt die Lieferung im Umkreis von 50 Kilometern inklusive Mehrwertsteuer. Er soll einen bundesweiten Referenzwert für Endverbraucher und Energieversorger bilden, so das Deutsche Pelletinstitut. (hr)
 
Die Brennstoffkosten in Deutschland
(zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Depi

Mittwoch, 16.09.2026, 14:43 Uhr
Heidi Roider
Energie & Management > Wärme - Pelletpreise steigen im September um 6,2 Prozent
Holzpellets. Quelle: Pixabay / moses
Wärme
Pelletpreise steigen im September um 6,2 Prozent
Mit dem beginnenden Herbst steigen auch die Preise für Pellets an. Weniger Restholz und höhere Nachfrage verteuern die Pellets. 
Der Preis für Holzpellets steigt mit Beginn der kühleren Jahreszeit. Im September 2026 kostet eine Tonne bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen im bundesweiten Mittel 454,21 Euro. Das entspricht nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (Depi) Wärmekosten von 9,1 Cent/kWh. Gegenüber August verteuerten sich Pellets damit um rund 6,2 Prozent, teilte das Depi am 16. September mit.

Neben einer hohen Nachfrage ist auch die angespannte Situation auf dem Holzmarkt ein wichtiger Faktor für die aktuelle Preisentwicklung. „Die Sägewerke sind derzeit mit einer sehr geringen Nachfrage nach Schnittholz konfrontiert. Die Reaktion hierauf ist ein deutlich reduzierter Einschnitt. Dadurch fehlen die Restholzmengen für die Pelletproduktion“, erklärt Geschäftsführer und Diplom-Forstwirt Martin Bentele.

Trotz des Anstiegs liegt der Pelletpreis laut Depi unter den Kosten fossiler Energieträger. Das Institut beziffert den Preisabstand gegenüber Heizöl derzeit auf rund 48 Prozent und gegenüber Erdgas auf etwa 20 Prozent. Mit sinkenden Temperaturen zieht nach Angaben des Instituts zugleich die Nachfrage nach Brennstoffen wieder an. Ein Teil der Haushalte mit Pelletheizung habe die Lager bereits während der Sommermonate gefüllt.

Im September 2026 ergeben sich demnach beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In der Region Mitteldeutschland beträgt der Tonnenpreis 451,07 Euro. Es folgt Nord- und Ostdeutschland mit 455,24 Euro/t. In Süddeutschland liegt der Preis bei 457,8 Euro/t.
Größere Mengen (26 Tonnen) werden im September 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 434,87 Euro/t, Nord/Ost: 438,39 Euro/t und Süd: 443,35 Euro/t (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer).

Der Depi-Pelletpreis wird seit 2011 monatlich veröffentlicht. Er bezieht sich auf Pellets der Qualitätsklasse „ENplus A1“ und berücksichtigt die Lieferung im Umkreis von 50 Kilometern inklusive Mehrwertsteuer. Er soll einen bundesweiten Referenzwert für Endverbraucher und Energieversorger bilden, so das Deutsche Pelletinstitut. (hr)
 
Die Brennstoffkosten in Deutschland
(zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Depi

Mittwoch, 16.09.2026, 14:43 Uhr
Heidi Roider

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.