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Enerige & Management > Klimaschutz - Parkhaus mit 128 Ladepunkten
Quelle: Fotolia/JiSIGN
KLIMASCHUTZ:
Parkhaus mit 128 Ladepunkten
Ein „Parkhaus der Zukunft“ hat N-Ergie in Nürnberg eröffnet. Es verfügt bei 338 Stellplätzen über 128 Ladepunkte für E-Autos.
 
„Mit unserem Parkhaus der Zukunft möchten wir zeigen, wie man der Herausforderung Herr werden kann – gegen die Parkplatznot und für die Verkehrswende“, wird N-Ergie-Vorstandsvorsitzender Josef Hasler in einer Mitteilung des Versorgers zitiert. „Zum anderen möchten wir einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Unser neues Parkhaus ermöglicht es, das eigene Fahrzeug abzustellen und auf emissionsarme Alternativen wie zum Beispiel den ÖPNV oder unsere Sharing-Angebote umzusteigen.“

Die neue innovative Verkehrsplattform weist mehrere Besonderheiten auf: So gibt es insgesamt 128 Ladepunkte für Elektroautos. Zudem stehen 20 Ladepunkte für E-Bikes und fünf für E-Scooter bereit. Insgesamt stehen 338 Stellplätze auf 14 Halbgeschossen zur Verfügung. Für die Umsetzung der Ladelösung arbeitet N-Ergie mit dem E-Mobility-Dienstleister „reev“ aus München zusammen.

Die Parkbelegung wird mittels eingebauter Sensoren gesteuert: Beim Einfahren registriert eine Kamera das Kennzeichen. Eine elektronische Anzeige teilt den Kundinnen und Kunden dann automatisch einen Parkplatz zu. So lassen sich Rückstaus vermeiden. Reserviert werden können die Parkplätze über die neu entwickelte App „AppStellen“.

Auf dem Dach des Parkhauses sind Photovoltaikmodule mit einer Leistung von 100 kW installiert. Damit wird ein Teil der Energie zum Laden der Elektrofahrzeuge erzeugt. Ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 112 kWh sorgt für die optimale Nutzung der Solarenergie.

Gemeinsam mit sieben weiteren Parkhäusern in Nürnberg und Fürth soll das neue dazu beitragen, den Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren und damit auch die Luftbelastung: Registrieren die Umweltmessstationen eine hohe Schadstoffmenge, senken die Parkhäuser in den Außenbereichen ihre Preise, um einen Anreiz zu schaffen, nicht mit dem Auto in die City zu fahren.
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
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Mittwoch, 28.07.2021, 10:48 Uhr

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