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Enerige & Management > Gasnetz - OGE-Plädoyer für Power-to-Gas
Bild: Fotolia.com, WestPic
GASNETZ:
OGE-Plädoyer für Power-to-Gas
Der Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europa plädiert für eine „intelligente Sektorkopplung“, um die Energiewende weiter voranzubringen.
 
Da der Ausbau der Stromnetze auf immer größeren Widerstand stoße, müsse über Alternativen nachgedacht werden, um die drängenden Probleme Energietransport und -speicherung zu lösen, fordert der Gasfernleitungsnetzbetreibers Open Grid Europe. Eine naheliegende Lösung sei, die Gasinfrastruktur dafür zu nutzen.

Dieser Ansatz könne mit Power-to-Gas (PtG) verwirklicht werden. „PtG ist damit schon heute gelebte Sektorkopplung“, heißt es im aktuellen Politikbrief der OGE. Intelligente Sektorkopplung bedeute, „ganzheitlich zu denken und zu handeln, also einen Blick auf das Gesamtbild zu werfen“, sagt Stephan Kamphues, Sprecher der OGE-Geschäftsführung.

Indem Strom mithilfe von PtG-Anlagen in Wasserstoff oder synthetisches Methan umgewandelt werde, könnten große Energiemengen im Gasnetz transportiert und gespeichert sowie in den Sektoren Mobilität, Wärme oder Industrie zur Anwendung gebracht werden. Wenn es darum gehe, Energie über mehrere Tage und Wochen zu speichern, sei die Gasinfrastruktur dafür momentan die einzige Möglichkeit.
 
 

Peter Focht
Redakteur
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Dienstag, 15.11.2016, 14:43 Uhr

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