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Enerige & Management > Wasserstoff - Offizieller Start des H2Giga-Verbundprojektes "eModule"
Quelle: Shutterstock / petrmalinak
WASSERSTOFF:
Offizieller Start des H2Giga-Verbundprojektes "eModule"
Die flexible Fahrweise von Elektrolyseuren ist für die Integration volatiler, grüner Energie entscheidend. Das gestartete Projekt "eModule" nimmt die Bedingungen hierfür in den Blick.
 
Mit einem offiziellen Kick-off ist das Projekt E-Module an den Start gegangen. Das meldet die Arbeitsgemeinschaft "Power-to-X for Applications" des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). 

Das Projekt handelt von der Modellierung, Automatisierung, Integration und Optimierung von Elektrolyse-Modulen. Im Rahmen des Projektes wollen die Partner an Standard-Integrationsprofilen arbeiten. Verschiedene Betriebs- und Nutzungsszenarien von Elektrolyseuren sollen, wie es seitens des VDMA heißt, in einer Referenzanlage abgebildet werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die einzelnen Elektrolyseurkomponenten sowie der Elektrolyseur als Ganzes unter volatilen Bedingungen auf Netz- und Abnehmerseite verhalten und welchen spezifischen Anforderungen sie unterliegen.
  Anvisiert ist ein Anforderungskatalog, der es Herstellern von Elektrolyseuren und Komponenten ermöglichen soll, bereits vor Beginn der eigentlichen Serienfertigung Betriebserfahrung mit Elektrolyseuren zu sammeln. 

Zu den Projektpartnern von E-Module zählen neben dem VDMA
  • das Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR),
  • die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg,
  • das Process-to-Order-Lab der Technischen Universität Dresden
  • sowie die Professur für Prozessleittechnik und Arbeitsgruppe für Systemverfahrenstechnik der Technischen Universität Dresden.
  • Außerdem ist der sächsische Softwareentwickler Semodia mit an Bord.
Eingebettet in eines der drei Leitprojekte

E-Module ist ein Teilprojekt des Leitprojektes "H2Giga", das Elektrolyseure in die Serienfertigung bringen und deren effizienten Betrieb ermöglichen will. Es ist eines von drei Leitprojekten, mit denen das Bundesforschungsministerium (BMBF) den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft fördert. Weitere auf vier Jahre angelegte Leitprojekte handeln von der Entwicklung von Wasserstoff-Transportlösungen ("TransHyDE") und der Erzeugung von Wasserstoff und Folgeprodukten auf hoher See ("H2Mare"). Alle drei Leitprojekte sollen auf die Nationale Wasserstoffstrategie einzahlen. Rund 130 Institutionen aus Wirtschaft und Forschung sind daran beteiligt. Das BMBF unterstützt die Leitprojekte mit insgesamt 500 Mio. Euro.

Nähere Informationen zum Leitprojekt H2 Giga    stellt das BMBF auf seiner Internetseite bereit. 
 

Davina Spohn
Redakteurin
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Mittwoch, 27.10.2021, 14:34 Uhr

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