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Enerige & Management > Gas - Norwegische Gaspipeline für deutsche Energiewende
Bild: Fotolia.com, WestPic
GAS:
Norwegische Gaspipeline für deutsche Energiewende
Der norwegische Außenminister Børge Bredehat in einem Interview norwegische Hilfe für die Umsetzung der Energiewende in Deutschland angeboten.
 
Wenn Deutschland künftig mehr Gas statt Kohle zur Energieerzeugung einsetzen wolle, stehe Norwegen bereit, sagte Brede im Gespräch mit dem Handelsblatt. Eine neue Pipeline könne gebaut werden, wenn die Rolle der Kohle im künftigen Energiemix in Deutschland geklärt sei. Der jetzt bereits ein Drittel betragende Anteil norwegischen Erdgases an den deutschen Gasimporten könne „deutlich“ aufgestockt werden. Darüber hinaus wies Brede darauf hin, Norwegen könne ebenfalls mehr Strom aus Wasserkraft nach Deutschland exportieren als bisher.

Die seit Ende des letzten Jahres amtierende neue bürgerliche Regierung Norwegens steht dem Bau von Unterseekabeln zwischen Norwegen und Schleswig-Holstein offen gegenüber. Ihre rot-rot-grüne Vorgängerin hatte weitere Projekte für die nächsten Jahre ausgeschlossen. Derzeit gibt es Planungen für eine einzelne Verbindung, das bis 2018 fertiggestellt werden soll.

Über die Erdgaspipelines Europipe 1 und 2 sowie die Norpipe kommen nach aktuellen Daten des Netzbetreibers Gassco 126 Mio. m3 pro Tag (1,1 Mio. MWh) im ostfriesischen Dornum und Emden an. Norwegen steht hinter der Russischen Förderation an zweiter Stelle der Erdgaslieferanten Deutschlands. Zwischen Januar und November 2013 belief sich nach Angaben des Bundesamtes für Ausfuhrkontrolle (Bafa) die Einfuhr von norwegischem Erdgas auf 279,4 Mio. MWh. Aus Russland kamen im gleichen Zeitraum 362,0 Mio. MWh.
 

Fritz Wilhelm
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Freitag, 31.01.2014, 13:25 Uhr

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