• Steigende Einspeisemengen von Wind und Solar in Sicht
  • Regulierer genehmigt Regeln für Regelenergie-Kooperation
  • Gleichstromprojekte machen langsam Fortschritte
  • Verbände kritisieren EU-Strombezugskriterien für grünen Wasserstoff
  • BDEW fordert schnelle, rechtssichere Allgemeinverfügung
  • OVG kürt Blockade-Behörde zum Sieger im bizarren Windkraftstreit
  • Eon will Mehrwert für die Moderne Messeinrichtung schaffen
  • Mitnetz Strom und Kiwigrid testen netzdienliches Laden für E-Autos
  • Bundesnetzagentur geht gegen Voxenergie und Primastrom vor
  • Leag geht jetzt grüne Wege
Enerige & Management > Effizienz - Neues Projekthaus für Amprion im Bau
Gebäudeskizze des geplanten Amprion-Projekthauses, Quelle: Amprion
EFFIZIENZ:
Neues Projekthaus für Amprion im Bau
Im Dortmunder Technologiepark Phoenix-West hat Amprion den Grundstein für ein viergeschossiges Großraumbüro- und Konferenzgebäude gelegt.
 
680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Leitungs- und Anlagenprojekte des Übertragungsnetzbetreibers koordinieren, sollen in den neuen Räumlichkeiten an der Robert-Schuman-Straße Platz finden. Noch arbeiten sie etwa drei Kilometer nördlich am Dortmunder Rheinlanddamm für Amprion. Diese Räume sind jedoch nur gemietet und sollen aufgegeben werden, wie ein Sprecher gegenüber der Redaktion erklärte.

Ab dem ersten Quartal 2023 werden die Mitarbeiter in das neue Projekthaus an der Robert-Schuman-Straße im Technologiepark Phoenix-West umziehen. Den Grundstein dafür hat Hans-Jürgen Brick, CEO der Amprion GmbH, am 4. August gelegt. Das Gebäude entsteht auf einer Fläche von etwa 8.400 Quadratmetern, die Bruttogrundfläche beträgt etwa 26.480 Quadratmeter. Es liegt unmittelbar gegenüber der 2019 bezogenen Unternehmenszentrale von Amprion. Von der räumlichen Nähe verspricht sich Brick Effizienzgewinne in den Arbeitsabläufen der Projektteams und im gesamten Unternehmen.

Das Projekthaus zeichnet sich, wie Amprion betont, durch seine Energieeffizienz aus: Den erwarteten jährlichen Primärenergiebedarf gibt der Sprecher des Unternehmens mit 57 kWh pro Quadratmeter an. Zu einem Großteil soll die Strom- und Wärmeversorgung des Gebäudes durch Erdwärmesonden und eine 93-kW-Photovoltaikanlage gedeckt werden, die 470 Quadratmeter des Daches bedecken wird. Die restlichen 2.250 Quadratmeter des Daches sollen laut Amprion begrünt werden. 

In der geplanten Tiefgarage will Amprion Platz für 230 Fahrzeuge und 98 Fahrräder schaffen. Die Hälfte dieser Fahrradstellplätze soll über einen Elektroladeanschluss verfügen. 40 Ladepunkte sind für Elektroautos vorgesehen. 
 
Der Grundstein für das neue Projekthaus von Amprion ist gelegt Quelle: Amprion/Frauke Schumann
 

Davina Spohn
Redakteurin
+49 (0) 8152 9311 18
eMail
facebook
© 2022 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 05.08.2021, 13:34 Uhr

Mehr zum Thema