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Energie & Management > Personalie - Neue Chefin für Thyssengas zum Jahreswechsel gestartet
Dr. Stefanie Kesting. Quelle: Thyssengas
Personalie

Neue Chefin für Thyssengas zum Jahreswechsel gestartet

Der Führungswechsel bei Thyssengas ist vollzogen. Seit Jahresbeginn steht Dr. Stefanie Kesting als Vorsitzende der Geschäftsführung an der Spitze des Fernleitungsnetzbetreibers.
Zum 1. Januar hat Dr. Stefanie Kesting den Vorsitz der Geschäftsführung der Thyssengas GmbH übernommen. Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund betreibt eines der größten Fernleitungsnetze für Gas in Deutschland und steht vor einer grundlegenden Transformation seines Netzes. Kesting folgt auf Dr. Thomas Gößmann, der das Unternehmen Ende Februar 2026 nach rund neun Jahren an der Spitze altersbedingt verlässt. Den geplanten Wechsel hatte Thyssengas bereits im Herbst 2025 angekündigt (wir berichteten).

Mit dem Wechsel an seiner Führungsspitze verbindet Thyssengas eigenen Angaben nach den Anspruch, den Umbau des Netzes hin zu Wasserstoff und anderen klimaneutralen Gasen weiter voranzutreiben. Der Fernleitungsnetzbetreiber will damit die Grundlage für neue Versorgungsstrukturen schaffen und die Dekarbonisierung von Industrie und Regionen unterstützen. Den Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes sieht er dabei als eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre.

Kesting bringt langjährige Führungserfahrung aus der Energiewirtschaft mit. Sie war für internationale Energieunternehmen wie DNV, Eon und Uniper tätig. Zuletzt verantwortete sie beim Maschinen- und Anlagenbauer Neuman & Esser als Geschäftsführerin das Geschäftsfeld Energy Project Solutions. Fachlich befasst sie sich mit erneuerbaren Gasen, Wasserstoff sowie CO2-Technologien und ist in mehreren internationalen Aufsichtsgremien der Energie- und Industriebranche aktiv.

„In den kommenden Jahren entscheidet sich, ob die Transformation der Gasinfrastruktur und eine neue Form der Versorgungssicherheit gelingen“, lässt sich Kesting in einer Mitteilung des Unternehmens zitieren. Als Fernleitungsnetzbetreiber trage Thyssengas eine besondere Verantwortung für Industrie, Mittelstand und Regionen. Der Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes sei dabei ein wichtiger Baustein, müsse aber in ein ganzheitliches, regional und sektorübergreifend gedachtes System eingebettet werden.

Die Geschäftsführung von Thyssengas besteht bis Ende Februar 2026 aus Stefanie Kesting als Vorsitzender der Geschäftsführung, dem kaufmännischen Geschäftsführer Dr. Thomas Becker sowie Dr. Thomas Gößmann. Ab dem 11. März 2026 führen dann Kesting und Becker das Unternehmen.

Dienstag, 6.01.2026, 12:37 Uhr
Davina Spohn
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Dr. Stefanie Kesting. Quelle: Thyssengas
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Der Führungswechsel bei Thyssengas ist vollzogen. Seit Jahresbeginn steht Dr. Stefanie Kesting als Vorsitzende der Geschäftsführung an der Spitze des Fernleitungsnetzbetreibers.
Zum 1. Januar hat Dr. Stefanie Kesting den Vorsitz der Geschäftsführung der Thyssengas GmbH übernommen. Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund betreibt eines der größten Fernleitungsnetze für Gas in Deutschland und steht vor einer grundlegenden Transformation seines Netzes. Kesting folgt auf Dr. Thomas Gößmann, der das Unternehmen Ende Februar 2026 nach rund neun Jahren an der Spitze altersbedingt verlässt. Den geplanten Wechsel hatte Thyssengas bereits im Herbst 2025 angekündigt (wir berichteten).

Mit dem Wechsel an seiner Führungsspitze verbindet Thyssengas eigenen Angaben nach den Anspruch, den Umbau des Netzes hin zu Wasserstoff und anderen klimaneutralen Gasen weiter voranzutreiben. Der Fernleitungsnetzbetreiber will damit die Grundlage für neue Versorgungsstrukturen schaffen und die Dekarbonisierung von Industrie und Regionen unterstützen. Den Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes sieht er dabei als eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre.

Kesting bringt langjährige Führungserfahrung aus der Energiewirtschaft mit. Sie war für internationale Energieunternehmen wie DNV, Eon und Uniper tätig. Zuletzt verantwortete sie beim Maschinen- und Anlagenbauer Neuman & Esser als Geschäftsführerin das Geschäftsfeld Energy Project Solutions. Fachlich befasst sie sich mit erneuerbaren Gasen, Wasserstoff sowie CO2-Technologien und ist in mehreren internationalen Aufsichtsgremien der Energie- und Industriebranche aktiv.

„In den kommenden Jahren entscheidet sich, ob die Transformation der Gasinfrastruktur und eine neue Form der Versorgungssicherheit gelingen“, lässt sich Kesting in einer Mitteilung des Unternehmens zitieren. Als Fernleitungsnetzbetreiber trage Thyssengas eine besondere Verantwortung für Industrie, Mittelstand und Regionen. Der Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes sei dabei ein wichtiger Baustein, müsse aber in ein ganzheitliches, regional und sektorübergreifend gedachtes System eingebettet werden.

Die Geschäftsführung von Thyssengas besteht bis Ende Februar 2026 aus Stefanie Kesting als Vorsitzender der Geschäftsführung, dem kaufmännischen Geschäftsführer Dr. Thomas Becker sowie Dr. Thomas Gößmann. Ab dem 11. März 2026 führen dann Kesting und Becker das Unternehmen.

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