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Energie & Management > KWK - Neue Abnahmeverträge für H2-Motoren von 2G Energy
Quelle: 2G Energy AG
KWK

Neue Abnahmeverträge für H2-Motoren von 2G Energy

Der BHKW-Hersteller 2G Energy aus Heek (NRW) wird unter anderem künftig „Centrica Business Solutions UK“ mit wasserstofftauglichen KWK-Anlagen. Zudem bestätigt 2G seine Umsatzerwartung.
Die 2G Energy AG hat einen Rahmenvertrag mit der Centrica Business Solutions UK Ltd. unterzeichnet, teilte der BHKW-Hersteller am 26. Januar mit. Centrica Business Solutions baut, betreibt und wartet Energieanlagen. Spezialisiert hat sich Centrica auf Onsite-Energielösungen für den öffentlichen Sektor und große Industrieunternehmen, die wasserstofftaugliche KWK-Anlagen, große Solaranlagen und Wärmepumpen umfassen. Ihr Portfolio umfasst KWK-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 700 MW in Großbritannien, den USA, Italien und den Niederlanden.

„Mit diesem Schritt reagiert Centrica auf den wachsenden Bedarf an integrierten Wasserstofflösungen, die auch in Großbritannien der Schlüssel für die Dekarbonisierung der Energieversorgung sind. Dass Centrica also in Zukunft mit 2G zusammenarbeitet, um seinen Kunden hocheffiziente, wasserstofftaugliche Lösungen für die Kraft-Wärme-Kopplung anzubieten, zeigt einmal mehr, dass 2G auch international als Technologieführer angesehen wird“, so CTO Frank Grewe. Erste Auftragseingänge werden laut 2G Energy für das erste Quartal 2023 erwartet.

Mehrere Bestellungen von Wasserstoff-Motoren

Optimistisch stimmt den Vorstand dabei auch ein weiterer Auftrag des kanadischen Energieversorgers Enbridge Gas. Nach dem ersten Auftrag im April vergangenen Jahres sowie einem Folge-Auftrag im September handelt es sich damit um den dritten Wasserstoff-Motor, der von 2G für ein BHKW-Projekt in Nordamerika verbaut wird. Die Enbridge Gas ist Kanadas größtes Unternehmen für Erdgasspeicherung, -transport und -verteilung und versorgt rund 3,9 Millionen Kunden zuverlässig mit Energie.

Die jüngst bestellte Anlage zur Eigenversorgung wird am Unternehmensstandort in Toronto zunächst noch mit überwiegend Erdgas betrieben. Enbridge Gas wird das System nach Auskunft von 2G Energy mit einer Gasmischung in Betrieb nehmen, die zu etwa 25 Prozent aus Wasserstoff besteht. Abhängig von den Ergebnissen der ersten Gasmischung wird der Wasserstoffanteil in der Pipeline weiter erhöht, bis das KWK-System mit 100 Prozent Wasserstoff betrieben wird.

Der jüngste Wasserstoff-Auftrag folgt auf eine Reihe weiterer Bestellungen im vergangenen Jahr. Insgesamt erhielt 2G neun Aufträge zur Lieferung von Wasserstoff-BHKW.

Nach Auskunft des Unternehmens ist das Interesse an dezentralen Erzeugungsanlagen insgesamt weiterhin hoch. Allerdings spiegelt sich das bei 2G derzeit nicht zu 100 Prozent in den Auftragseingängen wider. Für das vierte Quartal lag der Auftragseingang bei 37,1 Millionen Euro und damit rund 29 Prozent unter Vorjahresniveau. Als Grund nennt der Hersteller „allgemeine Unsicherheiten, in der sich die Weltwirtschaft derzeit befindet“.
 

Die hohe Wirtschaftlichkeit führe aber dazu, „dass unsere nationale wie internationale Projektpipeline gefüllter denn je ausfällt“, so CEO Christian Grotholt. Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand die zuletzt kommunizierten Umsatzziele für 2023 (310 bis 350 Millionen Euro) und 2024 (bis zu 390 Millionen Euro).

Donnerstag, 26.01.2023, 14:37 Uhr
Heidi Roider
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Quelle: 2G Energy AG
KWK
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Der BHKW-Hersteller 2G Energy aus Heek (NRW) wird unter anderem künftig „Centrica Business Solutions UK“ mit wasserstofftauglichen KWK-Anlagen. Zudem bestätigt 2G seine Umsatzerwartung.
Die 2G Energy AG hat einen Rahmenvertrag mit der Centrica Business Solutions UK Ltd. unterzeichnet, teilte der BHKW-Hersteller am 26. Januar mit. Centrica Business Solutions baut, betreibt und wartet Energieanlagen. Spezialisiert hat sich Centrica auf Onsite-Energielösungen für den öffentlichen Sektor und große Industrieunternehmen, die wasserstofftaugliche KWK-Anlagen, große Solaranlagen und Wärmepumpen umfassen. Ihr Portfolio umfasst KWK-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 700 MW in Großbritannien, den USA, Italien und den Niederlanden.

„Mit diesem Schritt reagiert Centrica auf den wachsenden Bedarf an integrierten Wasserstofflösungen, die auch in Großbritannien der Schlüssel für die Dekarbonisierung der Energieversorgung sind. Dass Centrica also in Zukunft mit 2G zusammenarbeitet, um seinen Kunden hocheffiziente, wasserstofftaugliche Lösungen für die Kraft-Wärme-Kopplung anzubieten, zeigt einmal mehr, dass 2G auch international als Technologieführer angesehen wird“, so CTO Frank Grewe. Erste Auftragseingänge werden laut 2G Energy für das erste Quartal 2023 erwartet.

Mehrere Bestellungen von Wasserstoff-Motoren

Optimistisch stimmt den Vorstand dabei auch ein weiterer Auftrag des kanadischen Energieversorgers Enbridge Gas. Nach dem ersten Auftrag im April vergangenen Jahres sowie einem Folge-Auftrag im September handelt es sich damit um den dritten Wasserstoff-Motor, der von 2G für ein BHKW-Projekt in Nordamerika verbaut wird. Die Enbridge Gas ist Kanadas größtes Unternehmen für Erdgasspeicherung, -transport und -verteilung und versorgt rund 3,9 Millionen Kunden zuverlässig mit Energie.

Die jüngst bestellte Anlage zur Eigenversorgung wird am Unternehmensstandort in Toronto zunächst noch mit überwiegend Erdgas betrieben. Enbridge Gas wird das System nach Auskunft von 2G Energy mit einer Gasmischung in Betrieb nehmen, die zu etwa 25 Prozent aus Wasserstoff besteht. Abhängig von den Ergebnissen der ersten Gasmischung wird der Wasserstoffanteil in der Pipeline weiter erhöht, bis das KWK-System mit 100 Prozent Wasserstoff betrieben wird.

Der jüngste Wasserstoff-Auftrag folgt auf eine Reihe weiterer Bestellungen im vergangenen Jahr. Insgesamt erhielt 2G neun Aufträge zur Lieferung von Wasserstoff-BHKW.

Nach Auskunft des Unternehmens ist das Interesse an dezentralen Erzeugungsanlagen insgesamt weiterhin hoch. Allerdings spiegelt sich das bei 2G derzeit nicht zu 100 Prozent in den Auftragseingängen wider. Für das vierte Quartal lag der Auftragseingang bei 37,1 Millionen Euro und damit rund 29 Prozent unter Vorjahresniveau. Als Grund nennt der Hersteller „allgemeine Unsicherheiten, in der sich die Weltwirtschaft derzeit befindet“.
 

Die hohe Wirtschaftlichkeit führe aber dazu, „dass unsere nationale wie internationale Projektpipeline gefüllter denn je ausfällt“, so CEO Christian Grotholt. Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand die zuletzt kommunizierten Umsatzziele für 2023 (310 bis 350 Millionen Euro) und 2024 (bis zu 390 Millionen Euro).

Donnerstag, 26.01.2023, 14:37 Uhr
Heidi Roider

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