• Strom und CO2 fester, Erdgas wenig verändert
  • Darf ein Grundversorger einfach so aufgeben?
  • Smart City House in Osnabrück ins Leben gerufen
  • Schnellladepark verbindet künftig Berlin und München
  • EU sucht Weg aus dem Energiepreisdilemma
  • Aus Creos und Enovos wird Encevo
  • Die Welt gewinnt Erneuerbaren-Jobs, Deutschland verliert sie
  • Impulse für den Glasfaserausbau
  • BGH fällt kein Urteil im Streit über Solarmodule als Anlageobjekte
  • Stromnetzbetreiber rüsten auf
Enerige & Management > Strom - Netzverstärkung auf der Rheinschiene geht weiter
Gasisolierte Schaltanlage im Umspannwerk Großgartach bei Heilbronn, Quelle: Transnet BW
STROM:
Netzverstärkung auf der Rheinschiene geht weiter
Die Transnet BW kommt mit ihrem Großprojekt Netzverstärkung Badische Rheinschiene voran: Im Januar soll mit dem Neubau des 380-kV-Umspannwerks Kork begonnen werden.
 
Das Projekt im baden-württembergischen Kehl wird von der SPIE SAG errichtet, wie der Übertragungsnetzbetreiber jetzt bekannt gab. Mit der Genehmigung im Juli und der Vertragsunterzeichnung komme man dem geplanten Baubeginn im Januar 2022 einen großen Schritt näher, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Der Neubau diene der Versorgungssicherheit im Raum Kehl, wo das Stromnetz stark ausgelastet ist. Das Umspannwerk soll in die Leitungsanlage zwischen Daxlanden und Eichstetten eingebunden und in AIS-Bauweise errichtet. AIS steht für "air insulated switchgear", was luftisolierte Schaltanlage bedeutet. Gereinigte Luft als Isoliergas ersetzt dabei das bisher noch verwendete Schwefelhexafluorid (SF6) als Isoliergas, das als extrem klimaschädlich gilt.

Im Kehler Ortsteil Kork ist der Bau von vier 380-kV- und zwei 110-kV-Feldern vorgesehen. Das Umspannwerk Kork ist eines von insgesamt sechs, die im Zuge der Netzverstärkung Badische Rheinschiene umgebaut, erweitert oder neu gebaut werden.
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
+49 (0) 8152 9311 15
eMail
facebook
© 2021 Energie & Management GmbH
Montag, 20.09.2021, 08:45 Uhr

Mehr zum Thema