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Enerige & Management > Sekorkopplung - Netzbetreiber geben Startschuss für Power-to-Gas-Projekte
Bild: Björn Braun 200% / Fotolia
SEKORKOPPLUNG:
Netzbetreiber geben Startschuss für Power-to-Gas-Projekte
Zur Umsetzung der Sektorkopplung haben fünf große Netzbetreiber nun Investitionsanträge für zwei leistungsstarke Power-to-Gas-Pilotanlagen im industriellen Maßstab gestellt.
 
Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie Deutschland und Thyssengas sowie Amprion und Open Grid Europe haben am 29. März zeitgleich bei der Bundesnetzagentur Anträge für Investitionsmaßnahmen zur Umsetzung von zwei großen Power-to-Gas-Anlagen gestellt.

Mit dem Projektvorhaben „Element Eins“ wollen Tennet, Gasunie und Thyssengas eine 100 MW starke Anlage zur Umwandlung von überschüssigem Windstrom insbesondere aus Offshore-Anlagen in regenerativ erzeugten Wasserstoff in den niedersächsischen Kommunen Diele oder Conneforde errichten, die ab 2022 schrittweise in Betrieb genommen werden soll.

Amprion und Open Grid Europe wollen mit ihrem Vorhaben „Hybridge“ eine Power-to-Gas-Anlage mit gleicher Leistung in der Region Lingen bauen, die ab 2023 den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Übertragungsnetzes gewährleisten soll.

Mit den Anträgen für die Investitionsmaßnahmen könne die Finanzierung der beiden Projektvorhaben im Rahmen des heutigen Regulierungssystems stattfinden, teilten die beteiligten Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Die Kapazität zur Umwandlung von grünem Strom in grünes Gas soll den Plänen zufolge in beiden Projekten auch Dritten, wie Händlern und Direktabnehmern, über einen sogenannten „Third Party Access“ diskriminierungsfrei angeboten werden.
 

Kai Eckert
Redakteur
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Freitag, 29.03.2019, 11:13 Uhr

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