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Enerige & Management > Regenerative - Nächste Ausschreibungen für EEG-Förderung gestartet
Bild: Fotolia.com, Jürgen Fälchle
REGENERATIVE:
Nächste Ausschreibungen für EEG-Förderung gestartet
Nur Bayern und Baden-Württemberg machen von der Länderöffnungsklausel bei Geboten für PV-Freiflächenanlagen gebrauch.
 
In zwei getrennten Verfahren können sich Betreiber von Windenergieanlagen an Land und Photovoltaikanlagen um eine Förderung bewerben, teilte die Bundesnetzagentur mit. Gebotstermin ist jeweils der 1. Oktober 2018. Die Zuschläge erfolgen grundsätzlich nach dem Gebotspreisverfahren. So wird jeder Bieter der einen Zuschlag erhält, in der Höhe seines Gebots gefördert.

Das Höchstgebot für Windenergieanlagen an Land für 2018 hat die Bundesnetzagentur auf 6,30 Cent/kWh festgelegt. Die Gebote mit den jeweils niedrigsten Werten erhalten den Zuschlag, bis das Volumen der Ausschreibungsrunde erschöpft ist. Das gesamte Ausschreibungsvolumen in diesem Segment ist auf 670 161 kW begrenzt.

Bessere Verzahnung des Zubaus geplant

Im ausgewiesenen Netzausbaugebiet, das Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und den nördlichen Teil Niedersachsens umfasst, können maximal 311 271 kW gefördert werden. Es handelt sich dabei um ein Gebiet, in dem nur noch 58 % des durchschnittlichen Zubaus an Windenergiekapazität zwischen den Jahren 2013 bis 2015 zulässig sind. Laut Bundesnetzagentur soll durch die Einrichtung eines Netzausbaugebiets der Ausbau des Übertragungsnetzes mit dem Zubau der Windenergie besser verzahnt werden.

Für PV-Anlagen hat die Regulierungsbehörde den Höchstbetrag mit 8,75 Cent/kWh festgelegt. Das Ausschreibungsvolumen beträgt insgesamt 182 479 kW. In benachteiligten Gebieten in Baden-Württemberg steht noch ein Volumen von 74 249 kW zur Verfügung, während in Bayern gemäß der Verordnung über Gebote für Freiflächenanlagen im Jahr 2018 noch vier Zuschläge erteilt werden können.

Bundesländer können selbst entscheiden

Nach dem EEG 2017 können die Bundesländer selbst entscheiden, ob sie auf Acker- und Grünlandflächen in sogenannten „benachteiligten Gebieten“ – welche Gebiete dies sind, regelt das EU-Recht – den Bau von Solaranlagen gestatten. Diese Länderöffnungsklausel wird derzeit nur von Baden-Württemberg und Bayern genutzt, die eine entsprechende Verordnung erlassen haben.
 

Fritz Wilhelm
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Donnerstag, 16.08.2018, 12:33 Uhr

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