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Enerige & Management > Hintergrund - Michael Lucke zum "Energiemanager des Jahres 2014" gewählt
Bild: Preis EMDJ Skulptur - 2002 - Bild E&M
HINTERGRUND:
Michael Lucke zum "Energiemanager des Jahres 2014" gewählt
Michael Lucke, Geschäftsführer des Allgäuer Überlandwerkes (AÜW), erhält den Preis für sein überdurchschnittlich hohes Engagement im Ausbau der erneuerbaren Energien, für seinen ausgeprägten Innovationsgeist und für die herausragende wirtschaftliche Führung seines Unternehmens.
 
„Das Wort Energiewende gebrauchen im Moment viele Akteure in der Energiewirtschaft, es gibt aber nur wenige, die diese komplexe Herausforderung auch stringent und erfolgreich in die strategische Ausrichtung des Unternehmens integriert haben. Die AÜW, mit Michael Lucke an der Spitze, hat in den vergangenen zehn Jahren gezeigt, dass es möglich ist“, so Helmut Sendner, Herausgeber der Zeitung Energie & Management und Initiator des Preises „Energiemanager des Jahres“.
 
Michael Lucke
Bild AÜW

„Bei all den Projekten und der Innovationskraft darf man aber auch den Blick auf den wirtschaftlichen Erfolgt nicht verlieren. In für die Energiewirtschaft schwierigen Zeiten hat Lucke diese Herausforderung mit viel Fingerspitzengefühl souverän gemeistert und die Erwartungen der kommunalen Gesellschafter jedes Jahr aufs Neue erfüllt“, so Jury‐Mitglied Christian Held, Partner der Anwaltskanzlei Becker Büttner Held.

Bereits heute werden im Netzgebiet rund 35 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Energien gewonnen – das entspricht dem angestrebten Ziel der deutschen Bundesregierung für das Jahr 2020. Grundlage für diesen Erfolg sind Projekte wie die PEESA‐Studie mit dem Fraunhofer Institut im Jahr 2007, welche die Potenziale der erneuerbaren Energien im Allgäu und deren Anforderungen an das Stromnetz dargelegt hat.

Einen besonderen Erfolg verzeichnete das AÜW jüngst im Bereich der Smart Grids. Auf Basis der Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt IRENE (Integration regenerativer Energien und Elektromobilität) wurde ein Konzept entwickelt, um die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf den jeweiligen Verbrauch abzustimmen. Mit dem Ziel, Photovoltaik‐, Windkraft‐ und Biogasanlagen in Verbindung mit intelligenter Messtechnik effizient und wirtschaftlich zu betreiben,
hat das AÜW gemeinsam mit den Projektpartnern in Wildpoldsried, einem Dorf im Allgäu, ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) installiert und ausgewertet

„Das AÜW zeigt, dass Effizienzsteigerung im Netz und die Integration neuer Geschäftsmodelle nicht im Widerspruch stehen. Gerade die Energiewende kann auch als Chance verstanden werden. Das Allgäuer Überlandwerk zeigt beispielhaft, wie Unternehmergeist und gelebte Innovationskultur die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit der Energieversorger werden“, hebt Dr. Wolfgang Schmitz, Geschäftsführer der K.Group, hervor.

Beim AÜW weiter anzuerkennen sind das Engagement im Bereich der Elektromobilität und die Forschung und Erprobung im Umgang mit unterschiedlichen Speichertechnologien sowie der konsequente Ausbau eigener regenerativer Stromerzeugungsanlagen.


Die bisherigen Preisträger sind:

2013 ‐ Heiko von Tschischwitz, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung der
Hamburger LichtBlick SE
2012 ‐ Johannes van Bergen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Schwäbisch‐Hall
2011 ‐ Bernd Wilmert, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum
2010 ‐ Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG
2010 ‐ Herbert Dombrowsky, damals Vorsitzender der Geschäftsführung der N‐Ergie AG
2010 ‐ Michael G. Feist, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Hannover AG
2010 ‐ Dr. Thorsten Radensleben, Vorstandsvorsitzender der badenova AG
2009 ‐ Dr. Kurt Mühlhäuser, damals Vorsitzender der Geschäftsführung der
Stadtwerke München GmbH
2008 ‐ Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH
2007 ‐ Dr. Hans‐Bernd Menzel, damals Vorstandsvorsitzender der EEX AG
2006 ‐ Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG
2005 ‐ Dr. Klaus Rauscher, damals Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG
2004 ‐ Helmut Haumann, damals Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG
2003 ‐ Dr. Dieter Attig, damals Vorstandsvorsitzender der Stawag AG
2002 ‐ Dr. Dieter Nagel, damals Vorstandsvorsitzender der Thüga AG
2001 ‐ Roland Hartung, damals Sprecher des Vorstandes der MVV Energie AG

Die Jury

Hans‐Willy Bein – Freier Journalist
Prof. Dr. Manfred Fischedick – Vizepräsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Ivo Gönner – Präsident des Verbandes Kommunaler Unternehmen e.V. VKU
Michael Hegel – Finanzexperte
Christian Held – Partner Becker Büttner Held
Prof. Dr. Claudia Kemfert – Abteilungsleiterin Energie beim DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Hildegard Müller – Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie‐ und Wasserwirtschaft e.V.
Helmut Sendner – Herausgeber Energie & Management
Dr. Christof Spangenberg – Geschäftsführer der K.Group GmbH

Der Preis

Der von der Zeitung Energie & Management initiierte und von der Kanzlei Becker Büttner Held und der Unternehmensberatung K.Group mitgetragene Preis wird 2014 zum vierzehnten Mal vergeben.

Bewertungskriterien sind allgemeine Führungsqualitäten, soziale und gesellschaftliche Kompetenz sowie nachhaltige Unternehmensentwicklung.
 

Helmut Sendner
Herausgeber
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Dienstag, 21.10.2014, 10:02 Uhr

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