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Enerige & Management > Politik - Mehr Förderung beim kommunalen Klimaschutz
Bild: Fotolia.com, Tom-Hanisch
POLITIK:
Mehr Förderung beim kommunalen Klimaschutz
Das Bundesministerium für Umwelt hat die Richtlinien zur Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten überarbeitet.
 
 
Neu ist, dass Kommunen aus den vier Braunkohlerevieren um 15 % höhere Förderquoten erhalten sollen. Bezuschusst werden in Zukunft auch Verbesserungen bei der Erfassung von Deponiegasen. Damit soll der Klimaschutz bei bestehenden Siedlungsabfalldeponien vorangebracht werden.

Die unterstützten Projekte sind vielfältig. Geld gibt es beispielsweise für Energiesparmaßnahmen wie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, ebenso für die Anschaffung sparsamer Elektrogeräte in öffentlichen Einrichtungen sowie den Einbau moderner Mess- und Regeltechnik.

Wie das Deutsche Institut für Urbanistik mitteilt, beginnt die nächste Antragsperiode am 1. Juli. Die Fördersätze sind teilweise erheblich und reichen bei finanzschwachen Kommunen bis hin zu 90 %. Mit der Kommunalrichtlinie bezuschusst das Umweltministerium seit 2008 Klimaschutzmaßnahmen vor Ort, etwa in den Bereichen Mobilität, Abfall, Abwasser und Trinkwasser.

In den vergangenen Jahren haben rund 14 400 Projekte in mehr als
3 450 Städten, Gemeinden und Landkreisen von der Förderung profitiert.

 
 

Günter Drewnitzky
© 2019 Energie & Management GmbH
Dienstag, 25.06.2019, 16:04 Uhr

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