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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Mehr als 120 000 Umweltbonus-Anträge bis Ende Mai
Bild: Jonas Rosenberger / E&M
ELEKTROFAHRZEUGE:
Mehr als 120 000 Umweltbonus-Anträge bis Ende Mai
Die Kaufunterstützung des Bundes für Elektroautos, der „Umweltbonus“, hat im Mai die Schwelle von 120 000 Anträgen übersprungen.
 
Bis Ende Mai gab es bislang 120 071 Anträge für den sogenannten „Umweltbonus“ des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), teilt das Amt mit. Im Vergleich zu Ende April 2019 gingen somit innerhalb der vier Wochen 6 078 Anträge neu ein. Für rein batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge wurde die Prämie inzwischen 79 200 Mal beantragt (+ 4 294 Anträge). Für Plug-in-Hybridfahrzeuge 40 802 Mal (+ 1 775), für Brennstoffzellenfahrzeuge 69 Mal (+ 9).

Das unter den Antragstellern beliebteste Fahrzeug war der Renault Zoe. Für die Ausstattung „Life“ mit Batteriemiete wurde die Förderung bislang 7 122 Mal beantragt. Nimmt man alle erhältlichen Ausstattungsversionen zusammen, kommt das Fahrzeug auf 14 765 Anträge. Der lange Zeit führende BMW i3 landete mit 6 873 Anträgen auf Platz zwei. Mit 6 808 Anträgen folgte in der Rangliste der 2017er E-Golf von Volkswagen. Auf Rang vier stand der elektrische Audi A3 (6 344 Anträge).

Nach Bundesländern aufgeschlüsselt belegte Nordrhein-Westfalen wie bereits in den Vormonaten den ersten Platz. Autokäufer in diesem Bundesland fragten die Förderung den Zahlen des Bafa zufolge am meisten nach. Mit insgesamt 30 175 Anträgen landete das Land vor Bayern, das auf 23 385 Anträge kam. Baden-Württemberg lag mit 20 331 Anträgen auf Platz drei. Schlusslicht unter den Flächenländern ist weiterhin Mecklenburg-Vorpommern mit 899 Anträgen insgesamt. Nur der Stadtstaat Bremen unterbietet diesen Wert mit 603 Anträgen.

Das Programm des Bafa läuft seit Mitte 2016 und wurde gerade erst bis Ende 2020 verlängert. Es soll Unternehmen oder Privatpersonen zum Kauf von Elektro-, Plug-in-Hybrid- oder Brennstoffzellenfahrzeugen anspornen. Rein elektrische Fahrzeuge und solche mit Brennstoffzelle werden mit 4 000 Euro und Plug-in-Hybride mit 3 000 Euro gefördert. Eine zeitweise angedachte Erhöhung der Prämien ist nun vorerst nicht geplant.

Das Programm sollte nach bisheriger Planung in diesem Sommer auslaufen, doch es bestehen angesichts des noch gut gefüllten Fördertopfs und einer steigenden Nachfrage Chancen, dass es auch darüber hinaus in Kraft bleiben wird. Nach Einschätzung der Bundesregierung könnten mit dem Geld insgesamt bis zu 400 000 Elektroautos gefördert werden.
 

Jonas Rosenberger
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Dienstag, 04.06.2019, 11:37 Uhr

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