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Energie & Management > Regenerative - Marktwerte trotz negativer Preise deutlich gestiegen
Quelle: Shutterstock / lovelyday12
Regenerative

Marktwerte trotz negativer Preise deutlich gestiegen

Die Preise für pflichtvermarkteten Ökostrom haben im Mai deutlich zugelegt. Auch der Graustrom-Spotpreis lag höher. Das, obwohl es an 15 Tagen negative Preise gab, bis zu -499 Euro/MWh.
Reichlich Ausschläge nach unten im Wonnemonat. In 315 Viertelstunden-Intervallen, verteilt auf 15 Tage, rutschte der Sportmarktpreis für Strom diesen Mai ins Minus. Die Spanne reichte von minus 0,001 bis minus 49,999 Cent/kWh. Die Extremwerte zeigten sich am 1. Mai: Achtmal fiel der Spotpreis unter umgerechnet 499 Euro/MWh.

Nachdem der Clearing-Preis bereits im April zeitweise auf mehr als 70 Prozent des regulatorischen Minimums von 500 Euro/MWh gefallen war, wurde die Preisuntergrenze für den Day-Ahead-Handel – gemäß Regularien – abgesenkt. Seit dem 28. Mai müssen Händler an der Epex daher für jede überschüssige Megawattviertelstunde, die sie loswerden wollen, im schlechtesten Fall bis 599 Euro draufzahlen (wir berichteten).

Die Marktwerte für pflichtvermarkteten Ökostrom, die im April im Vergleich zum Vormonat abgesackt waren, sind im Mai trotz der 315 negativen Preise deutlich gestiegen. Solarstrom erreichte im zurückliegenden Monat im Durchschnitt 3,163 Cent/kWh (April: 1,317 Cent/kWh). Vor einem Jahr betrug der Marktwert im Mai 1,997 Cent/kWh.

Für Strom aus Onshore-Windkraftanlagen gab es diesen Mai 9,534 Cent/kWh und damit 3,816 Cent mehr als im Vormonat. Im Mai 2025 hatte sich ein mengengewichteter Durchschnittserlös von 6,171 Cent/kWh ergeben.

Windkraft auf See legte bei der Pflichtvermarktung im Vergleich zum April um 3,169 Cent auf 9,235 Cent/kWh nach. Im Mai vergangenen Jahres betrug der Marktwert 6,338 Cent/kWh.

Graustrom verteuerte sich im Vergleich zum Vormonat um 1,902 Cent. Der durchschnittliche Marktwert diesen Mai betrug 9,754 Cent/kWh. Im Vorjahresmonat lag er bei 6,734 Cent/kWh.
 

Dienstag, 9.06.2026, 09:00 Uhr
Manfred Fischer
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Marktwerte trotz negativer Preise deutlich gestiegen
Die Preise für pflichtvermarkteten Ökostrom haben im Mai deutlich zugelegt. Auch der Graustrom-Spotpreis lag höher. Das, obwohl es an 15 Tagen negative Preise gab, bis zu -499 Euro/MWh.
Reichlich Ausschläge nach unten im Wonnemonat. In 315 Viertelstunden-Intervallen, verteilt auf 15 Tage, rutschte der Sportmarktpreis für Strom diesen Mai ins Minus. Die Spanne reichte von minus 0,001 bis minus 49,999 Cent/kWh. Die Extremwerte zeigten sich am 1. Mai: Achtmal fiel der Spotpreis unter umgerechnet 499 Euro/MWh.

Nachdem der Clearing-Preis bereits im April zeitweise auf mehr als 70 Prozent des regulatorischen Minimums von 500 Euro/MWh gefallen war, wurde die Preisuntergrenze für den Day-Ahead-Handel – gemäß Regularien – abgesenkt. Seit dem 28. Mai müssen Händler an der Epex daher für jede überschüssige Megawattviertelstunde, die sie loswerden wollen, im schlechtesten Fall bis 599 Euro draufzahlen (wir berichteten).

Die Marktwerte für pflichtvermarkteten Ökostrom, die im April im Vergleich zum Vormonat abgesackt waren, sind im Mai trotz der 315 negativen Preise deutlich gestiegen. Solarstrom erreichte im zurückliegenden Monat im Durchschnitt 3,163 Cent/kWh (April: 1,317 Cent/kWh). Vor einem Jahr betrug der Marktwert im Mai 1,997 Cent/kWh.

Für Strom aus Onshore-Windkraftanlagen gab es diesen Mai 9,534 Cent/kWh und damit 3,816 Cent mehr als im Vormonat. Im Mai 2025 hatte sich ein mengengewichteter Durchschnittserlös von 6,171 Cent/kWh ergeben.

Windkraft auf See legte bei der Pflichtvermarktung im Vergleich zum April um 3,169 Cent auf 9,235 Cent/kWh nach. Im Mai vergangenen Jahres betrug der Marktwert 6,338 Cent/kWh.

Graustrom verteuerte sich im Vergleich zum Vormonat um 1,902 Cent. Der durchschnittliche Marktwert diesen Mai betrug 9,754 Cent/kWh. Im Vorjahresmonat lag er bei 6,734 Cent/kWh.
 

Dienstag, 9.06.2026, 09:00 Uhr
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