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Enerige & Management > Vertrieb - Marktwächter Energie sammelt Informationen über Eprimo
Bild: ty, Fotolia
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Marktwächter Energie sammelt Informationen über Eprimo
Der „Marktwächter Energie“ untersucht das Geschäftsgebaren der Eon-Tochter Eprimo. Die Verbraucher sollen Missstände melden.
 
Üblicherweise geraten eher kleinere Energieanbieter in den Fokus der Marktwächter Energie. Nun will die Verbraucherorganisation aber die Vertriebsmethoden von Eprimo untersuchen, einem Schwergewicht im Endkundenmarkt mit nach eigenen Angaben rund 1,5 Mio. Kunden. Eprimo ist eine Vertriebsgesellschaft des Energieunternehmens Innogy, das wiederum seit kurzem zum Eon-Konzern gehört.

„Den Marktwächter Energie erreichen immer wieder Beschwerden von Verbrauchern über die Eprimo GmbH“, teilte die Verbraucherorganisation mit Sitz in Berlin mit. Eprimo würde Guthaben und Boni nur mit Verzögerung ausgezahlt, der Kundendienst sei schlecht erreichbar, so der Vorwurf. Der Marktwächter Energie will dies nun prüfen. Er ruft daher Verbraucher auf, sich zu melden, wenn sie mit Eprimo schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Die Verbraucher sollen sich online an einer Befragung zu Eprimo beteiligen. Fünf Fragen werden dazu in einem Fragebogen auf der Internetseite   gestellt. Angesprochen werden aktuelle Eprimo-Kunden oder Personen, die in den vergangenen zwei Jahren von Eprimo Strom- oder Gas bezogen haben. „Gas- und Stromkunden der Eprimo GmbH, die unter anderem ihr Guthaben nicht zum vereinbarten Zeitpunkt ausgezahlt bekommen haben oder von denen unberechtigt hohe Vorauszahlungen verlangt werden, können jetzt zur Marktbeobachtung beitragen.“

Der Marktwächter Energie ist ein Projekt des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) und Verbraucherzentralen aus 14 Bundesländern. Der VZBV koordiniert die Marktbeobachtung, „die inhaltliche Arbeit liegt bei den 14 teilnehmenden Verbrauchzentralen der Länder“, heißt es.
 

Stefan Sagmeister
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Donnerstag, 14.11.2019, 12:27 Uhr

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