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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Laden beim Laternenparken
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ELEKTROFAHRZEUGE:
Laden beim Laternenparken
In Berlin werden die ersten zehn Lichtmasten an Straßen zu Ladepunkten für Elektroautos umgebaut. Autofahrer brauchen dafür ein spezielles Ladekabel.
 
Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin und ubitricity erproben in der Hauptstadt in einem Ende November angelaufenen Pilotprojekt ein neues System zum Laden von Elektroautos. Zehn Lichtmasten im Stadtzentrum werden dafür im Zuge der Modernisierung der Beleuchtungsanlagen mit ubitricity-Systemsteckdosen ausgerüstet.

Ein Elektroauto lässt sich an eine solche Steckdose mit einem speziellen Ladekabel anschließen, in das ein intelligenter Stromzähler integriert ist. Mit dem Kabel wird der Ladepunkt freigeschalten, Strom geladen und abrechnet. Das Startup-Unternehmen Ubitricity hat des Kabel und auch die Software entwickelt, die es ermöglicht, dass ein Autofahrer ähnlich wie eine Telefonverbindung mit dem Handy seinen Mobilstrom, für den er bei seinem Wunschanbieter einen Vertrag abgeschlossen hat, quasi an die Laternentankstelle mitbringt.

Das System wird von den Unternehmen als kostengünstige Alternative zum Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur angepriesen. Die Steckdosen müssten nämlich anders als die üblichen öffentlichen Ladestationen nicht mit Einrichtungen zur Autorisierung des Nutzers, zur Messung und zur Abrechnung des Stroms ausgerüstet werden. In Deutschland werden jährlich etwa 300 000 Lichtmasten erneuert oder ausgetauscht.

Berlin sei die „ideale Spielwiese, um alle Facetten der Elektromobilität zu testen und weiterzuentwickeln“, erklärte Helmar Rendez, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH, die für die elektrische Straßenbeleuchtung in der Hauptstadt zuständig ist.
 

Peter Focht
Redakteur
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Dienstag, 25.11.2014, 15:19 Uhr

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