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Der Kupferverband e.V. tritt zum 1. Januar dem Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) bei.
Zuwachs beim energiepolitischen Industrieverband VIK. Der Kupferverband e.V. mit Sitz in Düsseldorf ist demnächst Mitglied dort. Mit dem Beitritt erweitere der Kupferverband seinen technisch-wissenschaftlichen Fokus „um eine politisch-strategische Säule und schafft Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen der energieintensiven Kupferindustrie aktiv mitzugestalten“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Der Beitritt erfolgt vor dem Hintergrund hoher Energiekosten, zunehmender Regulierung und eines wachsenden internationalen Wettbewerbsdrucks auf energieintensive Industrien. Nach Angaben des VIK soll die Mitgliedschaft dazu beitragen, energiepolitische Rahmenbedingungen stärker mitzugestalten. Der Kupferverband ergänzt damit seinen bisher technisch-wissenschaftlichen Schwerpunkt um eine politische Dimension.
Die Kupferindustrie gilt als wichtiger Zulieferer für Stromnetze, digitale Infrastruktur und Elektromobilität. Der Kupferverband sieht im Zusammenschluss mit dem VIK die Möglichkeit, ingenieurwissenschaftliche Expertise mit energiepolitischer Interessenvertretung zu verbinden.
Der Kupferverband vertritt die Interessen der Kupferindustrie, bündelt fachliche Positionen der kupferverarbeitenden Unternehmen und arbeitet technisch-wissenschaftlich sowie mit Marktbezug. Er vernetzt Mitglieder, unterstützt bei Material- und Anwendungsthemen, initiiert Forschungsprojekte und bietet Seminare sowie Tagungen an. Zu den wichtigsten Mitgliedern zählen KME, Wieland und KGHM; insgesamt sind es rund 40 Mitgliedsunternehmen.
Klaus Ockenfeld, Geschäftsführer des Kupferverbandes, unterstreicht die Bedeutung der Kooperation: „Wir bringen ingenieurwissenschaftliche Expertise ein, gerade wenn es um Fragen von Materialeigenschaften, Kreislaufwirtschaft oder technischer Regelsetzung geht. Durch die Zusammenarbeit mit dem VIK ergänzen wir unsere fachliche Rolle um energiepolitische Expertise und leisten so einen Beitrag zu ausgewogenen Entscheidungen im politischen Diskurs.“
Montag, 15.12.2025, 14:41 Uhr
Stefan Sagmeister
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