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Quelle: Shutterstock
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Künstliche Intelligenz warnt vor Rohrbrüchen
Auf die Vorhersage von Rohrbrüchen etwa in Wärmenetzen spezialisiert ist ein Start-up, in das der Powercloud-Gründer Maco Beicht jetzt investiert.
 
Marco Beicht, Gründer des auf die Energiebranche spezialisierten Cloud-Anbieters Powercloud, investiert in zwei deutsche Startups: "paretos" und "PipePredict". Beide Unternehmen eint der Anspruch, die Anwendung von Data Science, Machine Learning und künstlicher Intelligenz (KI) massiv zu vereinfachen und so große Produktivitätssteigerungen zu ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung von Powercloud.

Pipe Predict mit Sitz in Darmstadt nutzt umfassende KI-Datenanalysen, um Wärme- und Wasserverlust durch Leckagen in Rohrleitungen und bei Rohrbrüchen zu verhindern. Allein in Deutschland gehen auf diese Weise jährlich 456 Millionen Kubikmeter Wasser verloren. Die Software von Pipe Predict wertet alle vorhanden Sensordaten der Rohrnetzbetreiber mithilfe von Algorithmen und einem
"Digitalen Zwilling" aus. So lassen sich Leckagen frühzeitig und präzise lokalisieren. Das System ist bereits heute im Rahmen von Pilotprojekten in Leitungssystemen von Fernwärmedienstleistern und Wasserversorgern im Einsatz. 

Einen wesentlich breiteren Ansatz verfolgt das andere Start-up: Die KI-basierte Data-Science-Plattform von Paretos soll allgemein die Entscheidungsqualität und Produktivität von Unternehmen aller Größen verbessern. Das Heidelberger Unternehmen analysiert fortlaufend die vorhandenen Daten, zeigt Optimierungspotenziale auf und visualisiert Zusammenhänge in einem übersichtlichen Dashboard. Auf dieser Basis identifizieren Anwender die Produktivitäts-Ressourcen in ihrem Unternehmen. Die Besonderheit der Lösung: Die Bedienung ist durch Business-Anwender selbst möglich, es braucht keine KI-Experten, die auf dem Arbeitsmarkt schwer zu finden seien.
 
Investiert in deutsche KI-Start-ups: Marco Beicht
Quelle: Powercloud

Marco Beicht über seine Investitionsentscheidungen: „Beide Unternehmen setzen nicht nur darauf, komplexe Daten in nachhaltige Werte zu verwandeln, sondern bieten ihre Lösungen darüber hinaus im Rahmen von klar definierten Produkten an, deren Erfolge sich leicht skalieren lassen.“ Über die Höhe der Beteiligung wurden keine Angaben gemacht.
 

Peter Koller
Redakteur
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Mittwoch, 29.09.2021, 10:41 Uhr

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