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Enerige & Management > Technik - Kostentransparenz für Energieversorger
Bild: Fotolia.com, electriceye
TECHNIK:
Kostentransparenz für Energieversorger
Das Beratungsunternehmen Vivax und die Software-Schmiede Wilken haben ein Tool entwickelt, mit dem sich tagesaktuell Prozesskosten analysieren lassen.
 
Das Modell, so versprechen die beiden Unternehmen, umfasst 700 für Versorgungsunternehmen typische Prozesse mit mehreren Tausend dazu gehörenden Tätigkeiten. Die Motivation für die Entwicklung der Software war laut Uwe Wagner, in der Wilken-Geschäftsleitung für die Energiewirtschaft zuständig: „Bisher wurden Prozesskostenanalysen in der Regel im Rahmen aufwendiger Projekte ermittelt und boten lediglich Momentaufnahmen. Mit dem neuen Werkzeug werden die Effekte von Optimierungsmaßnahmen dagegen jederzeit sofort sichtbar.“ Mit Methoden auf Excel- oder Datenbankbasis, sei das bislang nicht möglich, heißt es bei dem Ulmer Software-Haus.

Und außerdem wüssten die wenigsten Energieversorger, mit welchen Kosten die einzelnen Geschäftsprozesse im Unternehmen verbunden seien, was sich vor dem Hintergrund der neuen Regulierungsperiode verändern müsse, um unternehmerischen Erfolg zu haben. „Die Prozesskostenanalyse wird zu einem zentralen Werkzeug für die Steuerung von Versorgungsunternehmen“, ist sich Vivax-Geschäftsführer Dirk Fieml sicher. Um die Praxisnähe zu sichern, erarbeitet das Vivax-Institut für Energiewirtschaft der Steinbeis-Hochschule Berlin gerade eine Studie, bei der Prozesse von ausgewählten Energieversorgern analysiert und optimiert werden.

Interessierte Versorgungsunternehmen könnten sich an der Studie noch beteiligen.
Am Ende entstehe durch die Prozesskostenanalyse die Basis für ein umfangreiches Benchmarking-Instrument, mit dem sich die Unternehmen mit ähnlich strukturierten Versorgern vergleichen könnten.
 

Helmut Sendner
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Freitag, 07.02.2014, 09:21 Uhr

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