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Energie & Management > Klimaschutz - Kompensations-Drosselspule soll Netz stabil halten
Bild: Transnet BW
Klimaschutz

Kompensations-Drosselspule soll Netz stabil halten

Mit dem Einbau einer 360 Tonnen schwere Kompensations-Drosselspule im Umspannwerk Stuttgart-Mühlhausen stellt sich Transnet BW auf das Voranschreiten der Energiewende ein.

Eine Kompensations-Drosselspule (KPDR) samt Schaltfeld hat der Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW in sein Umspannwerk Stuttgart-Mühlhausen eingebaut. Sie soll das 380-kV-Netz auch bei vermehrter Einspeisung aus regenerativen Anlagen und dem Abschalten von konventioneller Leistung stabil halten. Die Drosselspule, so heißt es in einer Mitteilung des Energiedienstleisters Spie, der mit dem Projekt beauftragt worden war, sei ein wichtiger Baustein für die Realisierung der Energiewende. Zwei Jahre hat es gedauert, bis das Vorhaben abgeschlossen werden konnte.

Das Pilotprojekt war aufgrund der Größe der Drosselspule, ihrer hohen technischen Ausstattung und der geologischen Gegebenheiten vor Ort sehr herausfordernd“, sagte Christoph Bausch, der sich bei Spie für das Vorhaben verantwortlich zeichnet.

Transnet BW verweist auf die große Bedeutung der neuen Drosselspule für die Versorgungssicherheit in der Stuttgarter Region. Mit ihr könne man im Falle abnehmender oder steigender Einspeisung von Solar- und Windstrom die Stabilität und Betriebssicherheit des Übertragungsnetzes sicherstellen. „Wir können mit der neuen KPDR innerhalb kürzester Zeit auf Spannungsschwankungen reagieren – zum Beispiel eine steigende Netzspannung bei geringer Auslastung senken und sie in systemstabilen Grenzen halten“, erklärte Sebastian Schröter, Projektleiter beim Übertragungsnetzbetreiber.

Der zunehmende Anteil erneuerbarer Energien und die voranschreitende Abschaltung konventioneller Kraftwerke führe auch im 380-kV-Höchstspannungsnetz zu einem steigenden Regelungsbedarf. Bisher habe Transnet Drosselspulen ausschließlich im 110-kV-Netz verwendet. Die speziell für diesen Einsatz konzipierte und in 33 Stufen regelbare KPDR ermögliche eine sehr präzise Einstellung der Netzspannung.
 

Auch ein neue Schaltfeld wurde mit der Drosselspule errichtet
Bild: Spie

 


Donnerstag, 5.11.2020, 10:41 Uhr
Gnter Drewnitzky
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Bild: Transnet BW
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Kompensations-Drosselspule soll Netz stabil halten
Mit dem Einbau einer 360 Tonnen schwere Kompensations-Drosselspule im Umspannwerk Stuttgart-Mühlhausen stellt sich Transnet BW auf das Voranschreiten der Energiewende ein.

Eine Kompensations-Drosselspule (KPDR) samt Schaltfeld hat der Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW in sein Umspannwerk Stuttgart-Mühlhausen eingebaut. Sie soll das 380-kV-Netz auch bei vermehrter Einspeisung aus regenerativen Anlagen und dem Abschalten von konventioneller Leistung stabil halten. Die Drosselspule, so heißt es in einer Mitteilung des Energiedienstleisters Spie, der mit dem Projekt beauftragt worden war, sei ein wichtiger Baustein für die Realisierung der Energiewende. Zwei Jahre hat es gedauert, bis das Vorhaben abgeschlossen werden konnte.

Das Pilotprojekt war aufgrund der Größe der Drosselspule, ihrer hohen technischen Ausstattung und der geologischen Gegebenheiten vor Ort sehr herausfordernd“, sagte Christoph Bausch, der sich bei Spie für das Vorhaben verantwortlich zeichnet.

Transnet BW verweist auf die große Bedeutung der neuen Drosselspule für die Versorgungssicherheit in der Stuttgarter Region. Mit ihr könne man im Falle abnehmender oder steigender Einspeisung von Solar- und Windstrom die Stabilität und Betriebssicherheit des Übertragungsnetzes sicherstellen. „Wir können mit der neuen KPDR innerhalb kürzester Zeit auf Spannungsschwankungen reagieren – zum Beispiel eine steigende Netzspannung bei geringer Auslastung senken und sie in systemstabilen Grenzen halten“, erklärte Sebastian Schröter, Projektleiter beim Übertragungsnetzbetreiber.

Der zunehmende Anteil erneuerbarer Energien und die voranschreitende Abschaltung konventioneller Kraftwerke führe auch im 380-kV-Höchstspannungsnetz zu einem steigenden Regelungsbedarf. Bisher habe Transnet Drosselspulen ausschließlich im 110-kV-Netz verwendet. Die speziell für diesen Einsatz konzipierte und in 33 Stufen regelbare KPDR ermögliche eine sehr präzise Einstellung der Netzspannung.
 

Auch ein neue Schaltfeld wurde mit der Drosselspule errichtet
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Donnerstag, 5.11.2020, 10:41 Uhr
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