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Enerige & Management > Personalie - Klaus Müller als Präsident der Bundesnetzagentur vorgeschlagen
Quelle: Shutterstock / Monster Ztudio
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Klaus Müller als Präsident der Bundesnetzagentur vorgeschlagen
Der Beirat der Bundesnetzagentur hat beschlossen, der Bundesregierung Klaus Müller als neuen Präsident vorzuschlagen. Der bisherige Präsident, Jochen Homann, geht in Ruhestand.
 
Die Empfehlung für Klaus Müller als neuen Präsidenten fällte der Beirat bei der Bundesnetzagentur einstimmig. In einer Sondersitzung schlugen die je 16 Vertreter aus Bundestag und Bundesrat, der Bundesregierung den neuen Präsidenten für die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen vor. Der bisherige Präsident, Jochen Homann, geht nach zehn Jahren Ende Februar in Ruhestand.

„Wir haben heute gemeinsam mit dem Eisenbahninfrastrukturbeirat mit Klaus Müller einen erfahrenen Spitzenmann mit vielfältiger politischer Erfahrung als neuen Präsidenten der Bundesnetzagentur vorgeschlagen“, erklärte als Vorsitzender des Beirats der niedersächsische Energie- und Klimaschutzminister, Olaf Lies (SPD). Müller bringe alles mit, um die vielfältigen Aufgaben der Bundesnetzagentur zu bewältigen, hieß es weiter. Die Ernennung des Präsidenten erfolgt dann durch den Bundespräsidenten.

Der 50-jährige Klaus Müller ist Diplom-Volkswirt, war von 1998 bis 2000 Mitglied des Deutschen Bundestags für Bündnis 90/ Die Grünen. Von 2000 bis 2005 war er Mitglied der Landesregierung Schleswig-Holstein, von 2005 bis 2006 Abgeordneter im schleswig-holsteinischen Landtag. Von 2006 bis 2014 stand Müller der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor und ist seit 2014 Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes und seit 2021 Präsident des Europäischen Verbraucherverbandes BEUC.
 
Klaus Müller, neu gewählter Präsident der Bundesnetzagentur
Quelle: Gert Baumbach - vzbv
 

Susanne Harmsen
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