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Enerige & Management > Windkraft - Keine Probleme beim Einspeisen von Wind-Wasserstoff
Bild: Fotolia.com, DeVIce
WINDKRAFT:
Keine Probleme beim Einspeisen von Wind-Wasserstoff
Eon Gas Storage, Betreiber der Power-to-Gas-Versuchsanlage im brandenburgischen Falkenhagen, hat dementiert, dass es zu Problemen bei der Einspeisung des dort produzierten Wasserstoffs in das Gasnetz kommt.
 
„Das hat uns sehr überrascht und da ist etwas grundlegend missverstanden worden“, erklärte Klaus-Peter Röttgen, Leiter des Innovationszentrums Energiespeicher der Eon Gas Storage GmbH, zu Meldungen, bei der kürzlich in Betrieb genommenen Power-to-Gas-Anlage gebe Probleme, weil die Einspeisung des per Elektrolyse aus Windstrom gewonnenen Wasserstoffs in das Netz des Betreibers Ontras beschränkt ist.

„Die Einspeisung funktioniert sehr gut“, teilte Röttgen auf Anfrage mit. „Wir haben uns lediglich die Grenze von 2 % gesetzt und die Technik ist so ausgelegt, dass bei Erreichen des Grenzwertes oder Flussumkehr in der Pipeline eine Abschaltung erfolgt“, ergänzte er. Das sei bewusst ordnungsgemäß so eingerichtet und „natürlich kein Problem“.

Der Anteil von Wasserstoff im Erdgas darf eine bestimmte Grenze nicht überschreiten, weil Automotoren oder Gasturbinen darauf sehr empfindlich reagieren können und die die Auswirkungen höherer Konzentrationen auf Erdgasspeicher noch nicht endgültig geklärt sind.

Röttgen bestätigte grundsätzliche Überlegungen, die Pilotanlage in Falkenhagen um eine Methanisierung zu ergänzen. Dabei wird der Wasserstoff aus der Power-to-Gas-Anlage zu synthetischem Erdgas, die Einspeisung in das Gasnetz muss nicht mehr beschränkt werden. „Unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehe ich dafür wenig Chancen“, so der Eon-Mann weiter.
 

Peter Focht
Redakteur
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Freitag, 20.09.2013, 14:30 Uhr

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